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PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL

Forschungsprojekt macht Plastikbecher (noch) nachhaltiger

Issue 4, pp 10-15

DOI: 10.24053/PM-2021-0063
Plastikbecher gelten als Inbegriff für Umweltverschmutzung und Klimaschädlichkeit. Völlig zu Unrecht, wie Unternehmer Rafael Dyll meint. Sein Start-up CUNA hat den allgegenwärtigen Plastikbecher neu gedacht. Der trendige CUNA-Becher verbindet nachhaltigen Biokunststoff mit ausgeklügelten Mehrwegsystemen und Materialkreisläufen. So weit, so gut. Doch jetzt geht das junge Unternehmen einen Schritt weiter. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut IOSB-INA aus Lemgo und zehn namhaften Industriepartnern (unter anderem KUKA Robotik) startet es ein mehrjähriges Forschungsprojekt, ein Vorhaben, das im Rahmen einer Realproduktion in der SmartFactoryOWL durchgeführt wird. Ein Ziel der Kooperation: Sie will durch Industrie-4.0-Ansätze den CO2-Fußabdruck des Bechers weiter reduzieren – und zwar bei der Produktion. „Wir wollen die Chancen von digitaler Vernetzung und künstlicher Intelligenz in der Produktion nutzen”, sagen Nissrin Perez (Fraunhofer IOSB-INA) und Rafael Dyll im Interview, „der CUNA-Plastikbecher soll so nachhaltig wie möglich hergestellt werden.”