eJournals PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL 21/3

PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL
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2941-0878
2941-0886
UVK Verlag Tübingen
51
2010
213 Gesellschaft für Projektmanagement

Angewandte Psychologie für Projektmanager

51
2010
Heinz Schelle
Wastian, M./Braumandl, I./Rosenstiel, L. v. (Hrsg.): Angewandte Psychologie für Projektmanager. Ein Praxisbuch für die erfolgreiche Projektleitung. Springer-Verlag Heidelberg 2009, ISBN 978-3-540-88382-1, 365 S., EUR 49,95
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Vor zehn Jahren hätte ich noch nicht zu hoffen gewagt, dass einmal ein solches Buch auf dem Markt erscheinen würde. Natürlich beschäftigen sich Psychologen und solche, die sich dafür halten, schon seit einiger Zeit mit Leistungserstellung mit Projektcharakter. Seriöse Publikationen, wie etwa das Werk von Hansel und Lomnitz, sind allerdings bisher die Ausnahme geblieben. Jetzt haben sich 33 Autoren, entweder Praktiker mit entsprechender Ausbildung oder renommierte Hochschullehrer, mit 17 verschiedenen Themenfeldern auseinandergesetzt und ein faszinierendes Werk geschaffen, das, auch was die Didaktik betrifft, keine Wünsche offen lässt. In der Einführung zeigen Lutz von Rosenstiel (emeritierter Professor für Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, LMU), Isabell Braumandl und Monika Wastian, wie die Angewandte Psychologie und die Organisationspsychologie als ein Beispiel Angewandter Psychologie arbeiten und welche Rolle die Organisationspsychologen in der Praxis des Projektmanagements spielen können. Bereits diese Ausführungen müssten jeden davon überzeugen, dass in diesen Fächern, mit denen unsere Disziplin bisher zumindest in Deutschland nur wenig Kontakt hatte, ein großes Potenzial für das Projektmanagement liegt. Die Herausgeber und Autoren sind weit entfernt davon, uns nur die Fülle der empirischen Ergebnisse, die sich angesammelt haben, zu präsentieren. Vielmehr nehmen sie ihren selbst gestellten Auftrag, dem Projektmanager Hilfestellung zu geben, sehr ernst. Das zeigt sich bereits in der Standardgliederung, die konsequent für alle Beiträge durchgehalten wird. Sie lautet folgendermaßen: ❑ Das Problem ❑ Hintergrund und Relevanz aus psychologischer Sicht ❑ Ansatzpunkte für Verbesserungen Das äußerst lobenswerte Bemühen, dem Projektmanager im Alltag zu helfen, ist durchgehend zu spüren und wird bewundernswert kompetent unterstützt durch sehr informative Fallstudien, die sachkundig kommentiert werden, durch viele Checklisten, übersichtliche Marginalien und durch zahlreiche, im Text besonders hervorgehobene Hinweise. Es ist beim beruflichen Hintergrund der Verfasser fast überflüssig zu erwähnen, dass am Ende eines Kapitels eine sorgfältige Literaturliste zu finden ist, die auch neueste Publikationen enthält. Um einen Punkt gleich vorab zu erwähnen: Die Analyse der Fallbeispiele aus der Sicht der Organisationspsychologie hat mich immer wieder verblüfft und bei mir erhebliche Aha-Erlebnisse hervorgerufen. So konnte ich etwa in dem Beispiel auf S. 43 (Erarbeitung einer Standortempfehlung durch ein dreiköpfiges Projektteam) auf den ersten Blick keine wesentlichen Fehler entdecken, vielmehr habe ich das Verhalten der Gruppe als ganz normal empfunden. Die Kommentierung hat mir dann aber die Augen geöffnet. Nun zum überaus reichhaltigen Inhalt, der freilich hier nur in Kurzform wiedergegeben werden kann: Teil A befasst sich mit dem „Management von Prozessen“. Im Kapitel 2 (Projektverläufe: Herausforderungen und Ansatzpunkte für die Prozessgestaltung) arbeiten Michael Schneider und Monika Wastian förderliche und hinderliche Einflüsse sowie Höhen und Tiefen im Projektverlauf heraus und betonen die unterschiedliche Bedeutung der verschiedenen Phasen in einem Vorhaben. Ihren Verbesserungsempfehlungen kann man durchaus zustimmen, ein wenig Verständnisprobleme hatte ich allerdings mit der großen Bedeutung, die der Logistik zugewiesen wird. Das hätte etwas ausführlicher dargelegt werden müssen. Felix Brodbeck, Ordinarius an der LMU und schon einmal von Oliver Steeger für unsere Zeitschrift interviewt, und Yves Guillaume befassen sich im Kapitel 3 mit Informationen und Meinungsbildung in Projekten. Ihre Ausflüge in die Theorie kollektiver Problemlösung und Entscheidung und die Ausführungen zum Gruppendenken und zur Mobilisierung verteilten Wissens, um nur diese Beispiele zu nennen, dürften mit Sicherheit vielen Jüngern des Projektmanagements neu sein. Sie zeigen mir auch mit aller Deutlichkeit, wie grobschlächtig und wenig theoriebasiert viele der im Schrifttum gebotenen Informationen zum Wissensmanagement in Projekten bisher waren. Richard Streich und Jens Brennholt (Kapitel 4, Kommunikation in Projekten) demonstrieren unter anderem die Ursachen erfolgloser oder missverstandener Kommunikation und geben mit Bezug auf die Stakeholderanalyse Empfehlungen für die Optimierung. Die Lektüre dieses Kapitels in Verbindung mit dem Lesen des Buches von Campbell, das in der Ausgabe 1/ 2010 dieser Zeitschrift besprochen wurde, kann nur dringend angeraten werden. Praktisch verwertbarer Erkenntnisgewinn ist meines Erachtens garantiert. Im Kapitel 5 greifen Katrin Winkler und Heinz Mandl nochmals das Thema Wissensmanagement in 22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 3/ 2010 38 WISSEN Buchbesprechung Angewandte Psychologie für Projektmanager Wastian, M./ Braumandl, I./ Rosenstiel, L. v. (Hrsg.): Angewandte Psychologie für Projektmanager. Ein Praxisbuch für die erfolgreiche Projektleitung. Springer-Verlag Heidelberg 2009, ISBN 978-3-540-88382-1, 365 S., EUR 49,95 PM_3-2010_1-56: Inhalt 27.05.2010 13: 08 Uhr Seite 38 Projekten auf. Die Ratschläge sind differenziert nach Wissensmanagement zur Unterstützung der Projektplanung, der Teamzusammenstellung, der Projektdurchführung und der Projektkontrolle. Als letzten Beitrag im Themenblock „Management von Prozessen“ präzisieren Monika Wastian, Isabell Braumandl und Brigitte Dost das bisher in der Projektmanagementliteratur vernachlässigte und wenig präzise behandelte Gebiet des Projektcoachings. Sie unterscheiden Einzelcoaching, Teamcoaching und Prozesscoaching und stellen die Voraussetzungen für erfolgreiches Projektcoaching heraus. Im zweiten großen Themenblock „Management des Projektumfelds“ stehen Fragen des Personalmanagements (heute leider und unnötigerweise meist als Human Ressource Management bezeichnet) und der Machtausübung in Projekten im Mittelpunkt. Klaus Moser und Nathalie Galais (Personalpsychologie im Projektmanagement) erörtern unter anderem Kompetenzanforderungen an Projektleiter, die für die Auswahl wichtig sind, und die bisher in der Literatur nur spärlich behandelte und alles andere als unproblematische Leistungsbeurteilung von Mitarbeitern. Auch bei der Lektüre dieses Kapitels ist mir wieder aufgefallen, wie wenig tief gehend diese doch enorm wichtigen Themen bisher im Dunstkreis der GPM beziehungsweise der IPMA behandelt worden sind. Ein mir kaum vertrauter Aspekt, nämlich der der bewussten und unbewussten Machtausführung in Projekten, wird von Jutta Solga und Gerhard Blickle aufgegriffen. Im Beitrag „geht es um die gezielte Einflussnahme …, um Ursachen für politische Prozesse und politisches Verhalten in Projekten“. Die Autoren stellen fest, dass Mikropolitik, die ja oft im Verdacht des Machiavellismus steht, weder eindeutig positiv noch negativ ist. Die Hauptursachen für das Entstehen von politischem Verhalten sehen sie in mehrdeutigen und konflikthaften Projektsituationen. Die Empfehlungen zur Steigerung der mikropolitischen Kompetenz, flankiert von einem sehr realistischen Fallbeispiel, sind äußerst lesenswert. Themenblock C lautet „Management von Personen“. Simone Kauffeld, Sven Grote und Nale Lehmann-Willenbrock stellen die Vor- und Nachteile des Arbeitens in Projekten gegenüber. Sie arbeiten projektexterne und -interne Erfolgsfaktoren heraus, bieten ein Werkzeug für die Teamdiagnose an und geben Ratschläge für den Umgang mit Konflikten in der Projektgruppe. Diese Ausführungen hätte ich mir allerdings etwas ausführlicher gewünscht. Vor allem vermisse ich das aus meiner Sicht sehr nützliche Beschreibungs- und Diagnosemodell von Glasl. Das Kapitel „Commitment und Identifikation mit Projekten“ von Rafaela Kraus und Ralph Woschèe müsste sozusagen zur Pflichtlektüre von Projektleitern gehören. Die Einflussfaktoren von Commitment und Identifikation werden vorgestellt, der Zusammenhang mit der Arbeitszufriedenheit wird dargelegt. Auch hier wird ein Instrument zur Messung von Commitment und Identifikation geboten. Den Abschluss bilden Ausführungen zum gezielten Bindungsmanagement und - sonst kaum irgendwo zu lesen - Warnungen vor den „Schattenseiten“ von Commitment und Identifikation. Dem „Projektleiter als Führungskraft“ widmen sich Jürgen Wegge und Klaus-Helmut Schmidt. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen dabei Probleme wie Unklarheit der Ziele, Aufgabenkomplexität und Zeitdruck, unklare Machtposition und mangelnde Erfahrung in der Zusammenarbeit des Projektleiters und der Projektgruppe. Die Ansatzpunkte für die Verbesserung des Führungsverhaltens, insbesondere partizipative Zielkonkretisierung, werden sehr anschaulich erörtert. Für den Projektleiter wird eine Checkliste mit zentralen Punkten geboten, auf die er achten sollte. Ein in vielen Projektmanagementbüchern zu findendes Thema, nämlich das Selbstmanagement des Projektleiters, wurde von Jürgen Kuhrts, Isabell Braumandl und Silke Weisweiler bearbeitet. Im Gegensatz zu vielen How-I-did-it-Aufsätzen werden hier solide, auf Studien basierende Anweisungen geboten. Die umfangreiche Checkliste zur Prüfung, ob man die Leitung eines Projekts übernehmen soll oder nicht, sollte jeder potenzielle Projektmanager kennen. Block D „Management von Innovation und Kreativität“ schlägt die Brücke vom Projektmanagement zum Innovationsmanagement. Günter W. Maier und Ute R. Hülsheger (Innovation und Kreativität in Projekten) diskutieren Teamklima, Gruppenstruktur und Gruppenprozesse als Faktoren, die Innovation und Kreativität beeinflussen. Bei diesen Faktoren wird dann auch mit Verbesserungsmöglichkeiten angesetzt. So werden unter anderem Gruppenübungen, aufgabenbezogene Heterogenität im Team und die Anpassung des Führungsstils an den Projektstand empfohlen. Eva Traut-Mattausch und Rudolf Kerschreiter stellen Kreativitätstechniken auf den Prüfstand. Dabei werden Methoden der systematischen Problemspezifizierung, intuitivkreative Methoden und systematisch-analytische Methoden für die Generierung von Ideen projekt MA N A G E M E N T aktuell 3/ 2010 l 39 Anzeige © 2005 www.first- T r a i n i n g Projektpersonal optimal vorbereiten Basisseminare für Methoden- und Soziale Kompetenz •Projektmanagement Grundlagen •Zusammenarbeit in Projekten Vertiefungsseminare •Projektdiagnose und -steuerung •Die richtigen Techniken in jeder Projektphase (Fallstudien-Training) •Projektmanagement für IT-Projekte •Seminare in englischer Sprache Ausbildungsreihen mit ibo-Zertifikat •Projektmanagement-Fachmann/ -frau •Projektleiter/ in •Projektmanager/ in Internationale Standards Alle Inhalte orientieren sich an den Standards der IPMA und des PMI®. Weitere Infos finden Sie unter www.ibo.de. Ihre Ansprechpartnerinnen Barbara Bausch, Heike Borschel training@ibo.de ibo Beratung und Training GmbH Im Westpark 8 | D-35435 Wettenberg T: +49 641 98210-300 F: +49 641 98210-500 training@ibo.de | www.ibo.de Beratung | Software | Training | Verlag Anzeige PM_3-2010_1-56: Inhalt 27.05.2010 13: 08 Uhr Seite 39 unterschieden. Die Forderung der Verfasser: Die vorgestellten Methoden müssen immer wieder einmal in der Gruppe angewendet werden. Dabei muss eine kreativitätsfördernde Arbeitsumwelt geschaffen werden. Der letzte Block ist mit „Management besonderer Herausforderungen: Risiken und Krisen, Diversität und Distanz“ überschrieben. Wolfgang Salewski und Lutz von Rosenstiel (Management bei Risiken und Krisen in Projekten) untersuchen die besonderen Herausforderungen an das Management und unterscheiden bei Risiken das Risiko von Fakten, der Bewertung, der Führung und der inhaltlichen und dynamischen Einschätzung. Dabei wird unter anderem gezeigt, wie Gruppendenken zu Fehleinschätzungen führen kann. Eine Thematik, die in der PM-Literatur bisher kaum beachtet wurde. Den verschiedenen möglichen Störungen (z. B. Gruppendruck gegen Argumente, die gemeinsame Illusionen infrage stellen) werden Ansätze für Verbesserungen gegenübergestellt. Den gruppendynamischen Risiken wird überhaupt in diesem Beitrag hohe Aufmerksamkeit gewidmet. Er steht damit in wohltuendem Kontrast zu den unzähligen, mit der Darstellung von mehr oder weniger brauchbaren Tools überfrachteten Auslassungen zum Risikomanagement in Projekten, in denen die wirklichen Probleme souverän ignoriert werden. Ich empfehle den Aufsatz jedem, der bisher sein Heil vor allem in diesen Techniken gesucht hat. Für die Bewältigung von Krisen wird zu der Etablierung eines Krisenstabs geraten. Salewski und von Rosenstiel geben detaillierte Empfehlungen für seine Zusammensetzung und schlagen ein Vorgehensmodell vor. In einem Werk über Angewandte Psychologie in Projekten darf natürlich der Aspekt der kulturellen Unterschiede in internationalen Teams nicht fehlen. Ulrich Hößler und Walter Sponfelder (Projektmanagement in internationalen Teams) bieten eine interessante Fallstudie (deutsch-amerikanisches Entwicklungsprojekt) und identifizieren zentrale Problemfelder der interkulturellen Zusammenarbeit aus deutscher Sicht. Außerdem legen sie ein Modell vor, das vier Entwicklungsstufen der Kooperation in internationalen Teams enthält. Es beginnt mit Dominanz/ Anpassung an einen kulturspezifischen Arbeits- und Interaktionsstil, geht weiter über die Koaktion (Parallelarbeit, Arbeitsteilung) zur Integration und schließlich zur Innovation als höchste Kooperationsstufe. Auch in diesem Aufsatz findet sich, wie in allen Beiträgen, eine Checkliste mit Fragen zu zentralen arbeitsbezogenen Verhaltensdimensionen wie etwa Fokus auf Gruppenzugehörigkeit versus Fokus auf Individualität. Das letzte Kapitel ist dem „Projektmanagement in ortsverteilten ‚virtuellen‘ Teams“ gewidmet. Wie überall im Buch zeigt sich auch hier, wie fruchtbar der Blickwinkel eines Psychologen sein kann. Guido Hertel und Borris Orlikowski betrachten die Kommunikation unter anderem aus der Sicht des Media-Richness- Modells und benutzen neben anderen Überlegungen das VIST-Modell, um Ansatzpunkte für Verbesserungen der virtuellen Projektarbeit herauszuarbeiten. Befürworter der virtuellen Kommunikation in Projekten dürften über die Vielzahl von Gedanken und Ratschlägen überrascht sein. Abschließende Bewertung Ich fühle mich in meiner immer wieder erhobenen Forderung, stärker mit (wirklichen) Fachleuten der Wirtschafts- und Organisationspsychologie zusammenarbeiten, bestätigt. In diesen Disziplinen und nicht so sehr in weit entlegenen Fächern wie der Hirnforschung und der Molekularbiologie sind aus meiner Sicht die Schätze verborgen, die es zu heben gilt. Die vorsichtige Kritik, die die Herausgeber im Klappentext äußern, dass nämlich die Angewandte Psychologie in der „klassischen Projektmanagementliteratur“ zu kurz kommt, ist vollkommen berechtigt. Freilich hätte man sich bei einigen Autoren ein wenig mehr Kenntnisse dieser Literatur gewünscht. Das lässt sich bei intensiver Kooperation aber leicht ändern. Dieses Buch gehört meines Erachtens in den Bücherschrank jedes Projektmanagers, besser: auf sein Nachtkästchen. Wer es immer wieder zur Hand nimmt, bekommt in vielfältigen Projektsituationen Unterstützung. Es wird ihm aber auch sehr bald bewusst sein, dass er seine Sicht der „Wirklichkeit“ in Projekten neu konstruieren muss, keineswegs zum Schaden für sein Verhalten und das Projekt, wie ich meine. Heinz Schelle ■ 22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 3/ 2010 40 WISSEN Nino Gra Anzeige Haftungsausschluss Die Inhalte dieser Zeitschrift werden von Verlag, Herausgeber und Autoren nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet und zusammengestellt. Eine rechtliche Gewähr für die Richtigkeit der einzelnen Angaben kann jedoch nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für die Websites, auf die verwiesen wird. Es wird betont, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte und Formulierungen dieser Seiten haben und auch keine Verantwortung für sie übernehmen. Grundsätzlich gelten die Wortlaute der Gesetzestexte und Richtlinien sowie die einschlägige Rechtsprechung. PM_3-2010_1-56: Inhalt 27.05.2010 13: 08 Uhr Seite 40