eJournals PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL 21/4

PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL
pm
2941-0878
2941-0886
UVK Verlag Tübingen
101
2010
214 Gesellschaft für Projektmanagement

Nachrichten

101
2010
pm2140048
❙ Als letzten Sommer das Motto des PM Forums 2010 festgelegt wurde, hatte das Organisationsteam die schwere Aufgabe, eine Annahme darüber zu treffen, welche Projektmanagementthemen Unternehmen im Oktober 2010 beschäftigen werden. Denn die wirtschaftliche Situation weltweit und in Deutschland war turbulent und wie es ein Jahr später aussehen würde, ungewiss und unvorhersehbar. Den mehrWERT, den Projektmanagement für Unternehmenswachstum generiert, in den Mittelpunkt des PM Forums 2010 zu stellen, erweist sich als richtig. Aktuell ist das wirtschaftliche Wachstum nämlich nicht nur ein dünnes Pflänzchen, sondern bereits ein stattlich wachsender Baum. Die Frage, ob und wie Projektmanagement Unternehmen beim Wachsen unterstützt und welchen mehrWERT Projektmanagement erzeugt, steht im Mittelpunkt des PM Forums 2010. In neun Streams wird das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet: gen berichten werden unter anderem BITKOM, 1&1 Internet, VZnet Netzwerke, IBM und oose Innovative Informatik. Besonders interessant ist, dass viele der berichtenden Unternehmen hybride Formen des Projektmanagements zwischen agil und klassisch vorstellen werden. „Mit Risiko- und Chancenmanagement Projekt-mehrWERT schaffen“: In diesem Stream wird sowohl dargestellt, warum Risiko- und Chancenmanagement eine so geringe Verbreitung in der Praxis haben, als auch deren wirkungsvolle Anwendung in Projekten. Erwartet werden Praxisberichte von DHL Hub, Hewlett-Packard, Siemens, BITE und der Deutschen Bank. Im Stream „Was ist Projektperformance? - Die Messung des Projekterfolges“ geht es darum, wie der durch Projekte erzielte mehrWERT erreicht, gemessen und dargestellt werden kann. Behandelt werden unter anderem Themen wie Multiprojektcontrolling, Performancemessung und PM-Weiterentwicklung oder der Managementbericht. Es sprechen unter anderem Praktiker von Weidmüller Interface, Lufthansa Technik, SAP und ProjectPlant. Fragen der Zusammenarbeit von Menschen in Projekten und des erfolgreichen Personaleinsatzes werden im Stream „Durch professionelles Personalmanagement zu mehr WERTEN im Projekt“ adressiert. Gezeigt wird, wie die Motivation von Projektteams in der Arzneimittelgewinnung klappt und wie durch gelungene Rollenbesetzung von Teams exzellente Projektergebnisse erzielt werden. Aber auch Modelle von Best Practices aus der Projektpersonalentwicklung kommen nicht zu kurz. Im Stream „Internationale und interkulturelle Projekte erfolgreich realisieren“ werden interkulturelle Projekte mit und in Ländern wie zum Beispiel Thailand, den Nieder- 22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 4/ 2010 48 NACHRICHTEN PM Forum 2010 vom 26. bis 27. 10. in Berlin mehrWERTprojektmanagement. Chancen zum Wachsen nutzen Foto: GPM „Projekte als innovatives Geschäftsmodell und Wertschöpfungspfad für Unternehmen“: In diesem Stream steht Projektmanagement als unternehmerischer Ansatz zur Wertschöpfung im Zentrum. Vorgestellt wird unter anderem die neue Studie „Projektwirtschaft. Eine Vermessung“ von IBE und Hays. Aber auch Praxisansätze, wie zum Beispiel die Produktentwicklung bei Krauss- Maffei Technologies, kommen nicht zu kurz. „Mit Multiprojektmanagement zum Unternehmenserfolg“: Das erfolgreiche Management von Projektportfolios unterscheidet erfolgreiche und weniger erfolgreiche Unternehmen. In diesem Stream reihen sich Best Practices von Unternehmen, die diese Anforderung gemeistert haben. Von ihren Erfahrungen berichten das Hessische Kultusministerium, die Verbund Management Service GmbH, ABB, Bayer Schering und der Flughafen München. „Mit Project Management Offices (PMO) mehrWERT schaffen“: Die Steuerung des Projektportfolios über eine zentrale PM-Einheit, nämlich ein Project Management Office, ist eine wichtige Entwicklung zur Synchronisierung von Unternehmensstrategie und konkreten Projekten in Unternehmen. Im zweitägigen PMO-Stream wird als Auftakt die neue PMO Maturity Studie vorgestellt. Dann berichten Unternehmen, wie Bayer, Grünenthal, KSB, BASF, EADS, Siemens, AVANCIS und die Stadtwerke Leipzig, darüber, wie gut aufgestellte PMOs zum Unternehmenswachstum beitragen. „Vom mehrWERT agiler Praktiken im Projektmanagement“: In diesem Stream erfahren Teilnehmer die Vorteile agilen Projektmanagements im Vergleich zu klassischen, planungsorientierten PM-Ansätzen. Von ihren Erfahrun- PM_4-2010_1-60: Inhalt 20.08.2010 10: 08 Uhr Seite 48 projekt MA N A G E M E N T aktuell 4/ 2010 l 49 Als Keynote-Speaker nennt das Programm Prof. Jutta Rump (Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability), Prof. Michael Amberg (Universität Erlangen-Nürnberg), Prof. Brian Hobbs (Université du Québec à Montréal, Kanada), Peter Wollmann (Head of Strategic Business Development der Zurich Group Germany), Patrick Leroy (Director IT Governance der Allianz Frankreich) und Margo Visitaction (Vice President, Forrester Research Inc., USA). Weitere Fachreferenten berichten von den PMO-Erfahrungen des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der Siemens AG, BASF AG, Celisio AG, Raiffeisen International Bank-Holding AG, Bayer Healthcare, Bank of Austria, Städtisches Klinikum München GmbH, Helsana Versicherung, Continental AG sowie von Boehringer Ingelheim. Der Fachkongress findet vom 28. bis 30. September 2010 im Grand Elysée Hotel Hamburg statt. Weitere Informationen und Anmeldung: www.pmo-symposium.de International besetztes „PMO-Symposium“ in Hamburg Kongresses: „Wertsteigerung durch Projektwirtschaft“. Fachleute wissen: Der Anteil der Projektarbeit wird in der Wirtschaft stetig wachsen. Unternehmen erwirtschaften mit Projekten einen immer größeren Anteil ihres Umsatzes. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Projekten werden PMOs, projektorientierte Unternehmensführung und organisationale PM- Kompetenz zunehmend wichtig. Fachleute erörtern derzeit, inwieweit ein institutionalisiertes PMO für erfolgreiche Projektwirtschaft unverzichtbar ist, wie PMOs das Projektportfoliomanagement ebenso strategisch wie beweglich aufstellen können und welchen Nutzen PMOs bieten im Spannungsfeld zwischen Struktur und Agilität. „Solche für die Praxis bedeutsamen Fragen werden in praxisorientierten Fachvorträgen, Round-Table- Sessions, Workshops und Fachforen aufgegriffen“, erklärt GPM Vorstand Reinhard Wagner, der im Fachbeirat diesen Kongress mitgestaltet hat. ❙ Trendthema „Project Management Office“: Mit einem dreitägigen Symposium informiert das Institut für angewandte Organisationsentwicklung (ifanO) gemeinsam mit der GPM sowie dem Beratungsunternehmen maxence über Konzepte und Erfahrungsberichte zum Thema „Project Management Office“ (PMO). Vom 28. bis 30. September 2010 werden Fachleute aus Unternehmen, Wissenschaft und Beratung auf diesem Symposium Wege diskutieren, wie PMOs als organisatorische Drehscheibe zur effizienten Umsetzung von Projekten beitragen können. Experten stellen die Chancen von PMOs vor, erläutern Methodenwissen und mögliche Stolpersteine bei ihrer Einrichtung, geben Anregungen für die Gestaltung und präsentieren den „State of the art“. Zudem werden auch die Ergebnisse der „PMO Maturity Studie 2010 - Business Value of PMO“ vorgestellt (Prof. Wolfgang Prinz, PhD, stellvertretender Leiter des Fraunhofer- Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT). Das Motto des Anwendungsentwicklung“ (WI-VM) der GI Gesellschaft für Informatik e. V. Die GPM Region Stuttgart unter Leitung von Dr. Dietmar Lange kooperierte für diese Veranstaltung mit der GI. Gemeinsam luden die beiden Gesellschaften unter dem Titel „Integration von Vorgehensmodellen und Projektmanagement“ ein, um Softwareentwickler und -projektmanager miteinander ins Gespräch zu bringen. Über 80 Anmeldungen lagen vor. Das ehemalige Privathaus des Raum- Königsweg „Hybridmodelle“ im IT-Projektmanagement? dabei kombinierten Vorgehensweise besteht ein Gegensatz“, erklärte er. Deutlich machte er das an einem technischen Beispiel. Beim Hybridantrieb werden die jeweiligen Vorteile von Verbrennungs- und Elektromotor genutzt. „Ähnlich könnte man beispielsweise das Agile Vorgehen mit dem Wasserfallmodell kombinieren“, regte der Experte an. Die Hybridmodelle eröffneten den Reigen von 21 Beiträgen auf dem 17. Workshop der Fachgruppe „Vorgehensmodelle für die betriebliche ❙ Die meisten IT-Projekte nutzen ein Vorgehensmodell wie ein „Treppengeländer“: Sie versuchen mit diesen Modellen, das Projekt auf sicherem Weg abzuwickeln. Prof. Michael Reiß (Universität Stuttgart) brachte nun „Hybride Vorgehensmodelle“ ins Gespräch. Unter diesem Ansatz versteht er Modelle, die zwei bekannte und erprobte Vorgehensweisen miteinander koppeln, ihre jeweiligen Vorteile zusammenführen - und damit das IT-Projektmanagement verbessern. „Zwischen den der Ort, an dem sich das Wissen der Besten perfekt entfaltet und vermehrt - direkt für Ihren Vorsprung. Seien Sie dabei! Komplettes Programm inklusive Anmeldemöglichkeit unter: www. pm-forum.de Weitere Informationen: Elisabeth Kraus, Projektleiterin PM Forum, E.Kraus@gpm-ipma.de landen, China und dem Arabischen Raum vorgestellt. „mehrWERT und Sicherheit durch Compliance in und mit Projekten“: In diesem Stream berichten Brain- LAB, die Commerzbank, Rödl & Partner, E.ON und CSC Deutschland über ihre Erfahrungen mit Projektmanagement und Compliance. Wissen ist ein nachwachsender Rohstoff … und das PM Forum ist PM_4-2010_1-60: Inhalt 20.08.2010 10: 08 Uhr Seite 49 ■ Der Projektmanagementkongress „Netzwerk und Wissen im Fokus“ am 21. September 2010 in Basel, Schweiz, wird von Studenten des Nachdiplomstudiums Projektmanagement-Praxis der Höheren Fachschule für Wirtschaft Baselland (HFW BL) organisiert. Weitere Infos: info@ pmkongress.ch oder www.pmkongress.ch ■ Der „gfo-Jahreskongress für Organisation und Management“ unter dem Motto „Das kooperative Unternehmen: Kunden, Prozesse, Mitarbeiter und IT verknüpfen! “ wird von der gesellschaft für organisation (gfo) e.V. und ihrem Kooperationspartner Management Circle vom 4. bis 5. Oktober 2010 in Potsdam durchgeführt. Weitere Infos: hilbert@managementcircle.de oder www.managementcircle.de ■ Der „pma focus 2010“ wird vom 13. bis 14. Oktober 2010 in Wien, Österreich, von PROJEKT MANAGEMENT AUSTRIA veranstaltet. Weitere Infos: office@p-m-a.at oder www.p-m-a.at ■ The „ProMAC 2010 - 5 th International Conference on Project Management“ of the Society of Project Management will take place from 13 th to 15 th of October 2010 in Tokyo, Japan. Further information: promac2010@spm.or.jp or www. spm.or.jp/ promac2010 (english) ■ The „2010 APM Project Management Conference“ will be organized by the Association for Project Management APM at 21 st of October 2010 in London, UK. Further information: info@apm. org.uk or www.apm.org.uk/ conference.asp (english) ■ Das „27. Internationale Deutsche Projektmanagement Forum“ unter dem Motto „mehrWERTprojektmanagement. Chancen zum Wachsen nutzen“ der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. findet vom 26. bis 27. Oktober 2010 in Berlin statt. Weitere Infos: E.Kraus@ gpm-ipma.de oder www.gpm-ipma.de ■ Die „SGO Herbsttagung“ der Schweizerischen Gesellschaft für Organisation und Management wird sich mit dem Thema „Kundenbegeisterung“ beschäftigen und am 28. Oktober 2010 in Zürich, Schweiz, stattfinden. Weitere Infos: info@sgo.ch oder www.sgo.ch ■ The “24 th IPMA World Congress - Challenges & Opportunities”, organized by the IPMA International Project Management Association, takes place from 1 st to 3 rd of November 2010 in Istanbul, Turkey. Further information: info@trpma.org or www.ipma2010.com (english) ■ The “3 rd Annual Woman in Project Management Conference” by the Project Management Resource Group Inc. will take place from 9 th to 10 th of November 2010 in Dallas, Texas, USA. Further information: CustomerService@ ProjectManage mentResourceGroup.com or www. projectmanage mentresourcegroup.com (english) + + + PM-Termine + + + PM-Termine + + + Gesundheitspolitik und Projektmanagement NACHRICHTEN 22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 4/ 2010 finanzierbar bleibt - eine politische und gesellschaftliche Herausforderung. Im Mittelpunkt des Parlamentarischen Abends stand die Frage nach der Rolle des Projektmanagements im Gesundheitswesen sowie danach, wie Projektmanagement und Gesundheitspolitik zusammenhängen, wo es sinnvolle Synergien gibt oder geben kann. Eine erstmalig vorab am Nachmittag veranstaltete Expertenrunde bot ein breites Spektrum an Themenbereichen innerhalb der Gesundheitsbranche, in denen Projektmanagement schon heute eine wichtige Rolle spielt. In fünf Kurzvorträgen wurden Verbindungs- und Berührungspunkte zwischen guter Projektmanagementpraxis und Arbeitsbereichen der Gesundheitsbran- ❙ Der 7. Parlamentarische Abend am 9. Juni 2010 in Berlin nahm sich des komplexen und politisch brisanten Themenfeldes der Gesundheitspolitik an. Der Abend markiert einen Meilenstein in der politischen Arbeit der GPM: Erstmals wurde ein aktuelles politisches Thema inhaltlich vertieft vorbereitet und öffentlich aus Sicht des Projektmanagements bearbeitet. Die Gesundheitsbranche erwirtschaftet jährlich einen Anteil von 11,4 Prozent am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland und liegt damit heute bereits vor der Automobilbranche. Sie ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für Deutschland. Gerade deshalb muss man nachhaltig sicherstellen, dass ein angemessener Standard an Versorgungsleistungen 50 fahrtpioniers Prof. Eugen Sänger - heute „Internationales Begegnungszentrum der Universität Stuttgart“ - bot einen besonderen, inspirierenden Ort, um sich über die Zukunft des IT-Projektmanagements auszutauschen. „Hybride Vorgehensmodelle können vergleichsweise leicht implementiert werden“, erklärte Keynote- Speaker Prof. Michael Reiß, „denn sie brechen nicht vollständig mit der Tradition.“ Doch man müsse bei der Gestaltung der hybriden Modelle neben „harten Faktoren“ (beispielsweise Kennzahlen, Ablaufpläne und Rollenkonzepte) auch die „weichen Faktoren“ im Auge behalten. Zu den weichen Faktoren zählte er unter anderem Anreizsysteme, Personalauswahl, interaktive Kompetenzen und Projektkultur. Auf dem Workshop informierten sich die Teilnehmer in vier Streams über wissenschaftliche Ergebnisse und Praxiserfahrungen. Im Stream „Vorgehensmodelle und Projektmanagementstandards“ stand die Integration von Vorgehensmodellen und Projektmanagement auf der Agenda. Unter dem Titel des zweiten Streams „Vorgehensmodelle für Projekte in heterogenen Umgebungen“ befassten sich Fachleute mit Problemen und Lösungen insbesondere bei verteilten Projekten. Im Stream „Auswahl und Tailoring von Vorgehensmodellen“ konzentrierten sich die Referenten auf Fragen zur konkreten Auswahl und Anpassung von Vorgehensmodellen, die beispielsweise auch der Projektgröße, der Firmenkultur und den eingesetzten Technologien Rechnung tragen müssen. Um den „Faktor Mensch“ ging es im vierten Stream „Soziale Aspekte in Vorgehensmodellen und in Implementierungsprojekten“. Der Hintergrund: Viele Vorgehensmodelle blenden soziale Aspekte aus. Sie beschreiben nur Rollen. Die Referenten beschrieben, wie sich Unternehmen angesichts dieser „Lücke“ behelfen und wie sie soziale, humane und kulturelle Aspekte ergänzen. Abschließend diskutierten die Teilnehmer ihre Erkenntnisse und Einschätzungen in einer eineinhalbstündigen „Fishbowl“-Diskussion, einer speziellen Form der Gruppendiskussion. So kontrovers sich die Erörterung unter dem Titel „Vorgehensmodelle: Roadmap 2020“ gelegentlich gestaltete - von der Diskussionsform zeigten sich die Teilnehmer geschlossen begeistert. Der Tagungsband mit mehr als 200 Seiten steht bei der GPM Region Stuttgart zum Verkauf bereit. Derzeit bereitet die GI-Fachgruppe „Vorgehensmodelle für die betriebliche Anwendungsentwicklung“ den 18. Workshop für 2011 in Hannover vor. PM_4-2010_1-60: Inhalt 20.08.2010 10: 08 Uhr Seite 50 ■ Die „tough changes ’10 conference“ wird von der Roland Gareis Consulting am 12. November 2010 in Wien, Österreich, veranstaltet. Weitere Infos: meike.lehmann@rgc.at oder www.rgc.at (deutsch/ englisch) ■ The conference “NORDNET 2010”, organized by the Danish project management company danskprojektledelse, will take place from 17 th to 19 th of November 2010 in Copenhagen, Denmark. Further information: Symposiet@danskprojektledelse.dk or www.danskprojektledelse.dk (english) ■ Die Konferenz „happy projects ‘11 - Projects & Values“ der Roland Gareis Consulting und der Projektmanagement Group der Vienna University of Economics and Business Administration findet vom 12. bis 13. Mai 2011 in Wien, Österreich, statt. Weitere Infos: meike.lehmann@rgc.at oder www. happyprojekts.at (englisch/ deutsch) ■ Der „Deutsche Project Excellence Award 2010“ und der „Studienpreis Projektmanagement“ der GPM werden auf der Awardgala am 26. Oktober 2010 in Berlin verliehen. ■ Das Seminar „Risiko- und Chancenmanagement in Projekten“ vom 28. bis 29. September 2010 in Berlin gibt einen Überblick über die Verfahren der Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken und Chancen im Projekt. Diese werden in Rangfolgen gebracht, Maßnahmen werden geplant, Wirkungen abgeschätzt und anschließend wird bei der Realisierung eine Erfolgskontrolle durchgeführt. ■ Die Teilnehmer des „Basisseminars Claimsmanagement“ vom 18. bis 19. Oktober 2010 in Nürnberg erhalten einen Überblick über alle relevanten Aspekte des Claimsmanagements - von der Vertragsgestaltung über das Änderungsmanagement bis zur Erstellung von Claims und Change Ordern. Projektleitern, Projektverantwortlichen und Projektmitarbeitern wird vermittelt, wie sie Projekte systematisch und zielsicher zum Erfolg führen können. Erste Anwendungserfahrungen werden in Übungen erlebt. ■ Das Grundlagenseminar „Projekte planen und kontrollieren“ vom 20. bis 22. Oktober 2010 in Nürnberg vermittelt, worauf es beim Projektstart ankommt. Die Teilnehmer sind danach in der Lage, ihre Projekte sinnvoll in Phasen zu gliedern, das Projekt zu strukturieren und abzugrenzen. Sie erlernen anhand von Fallbeispielen, wie man einen Ablaufplan erstellt, Meilensteine definiert und mithilfe der Netzplantechnik Termine plant und überwacht. Weitere Informationen zu den GPM Seminaren unter Tel.: 09 11/ 43 33 69-50, E-Mail: C.Hellmann@ gpm-ipma.de oder www.gpm-ipma.de Bei diesen Terminen handelt es sich um eine Auswahl der umfangreichen Angebote. Alle Angaben erfolgen nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr. Award/ Studienpreis GPM Seminare + + + PM-Termine + + + PM-Termine + + + den müssen. Jens Spahn betonte ebenfalls die „Politik der kleinen Schritte“ im Gesundheitsbereich und sprach sich für eine themenbezogene Arbeit an konkreten Problemen aus. Beide betonten Notwendigkeit und Nutzen professioneller (Projekt-)Managementmethoden, um das Gesundheitswesen erfolgreich zu verändern. Um den Wandel an vielen Stellen zu organisieren und umzusetzen, sind gute Projektmanager erforderlich, dies war als Tenor deutlich zu vernehmen. Wie ein sozial gerechtes Gesundheitswesen finanziert und wie die Versorgung konkret verbessert werden kann - diese Fragen blieben auch nach dem Abend bestehen. Projektmanagement kann einen Beitrag zur Optimierung der Prozesse leisten. Richtig angewendet hilft es, Kosten zu sparen. Neben Umsetzungskompetenz braucht es jedoch auch kluges Wissensmanagement. Laut Birgit Fischer, Vorstandsvorsitzende der BARMER GEK, ist das notwendige Wissen für die Umgestaltung längst innerhalb der Gesellschaft vorhanden. Der Mangel liege eher in der fehlenden Kooperation der Akteure und der unzulänglichen Koordination von Wissen. „Gewillte“ Projektmanager stehen deshalb auch vor einer politischen Herausforderung: die richtigen und wichtigen Projekte mit zu initiieren und so einen Beitrag zu leisten für die nachhaltige Sicherung einer guten und bezahlbaren Versorgung in Deutschland. Aarti Sörensen che hergestellt. Offenbar sind bereits deutlich mehr Projektmanager innerhalb des Gesundheitsbereichs tätig, als dies bisher öffentlich wahrgenommen wird. Auch die Entwicklung der GPM Fachgruppe PM Healthcare deutet auf die wachsende Bedeutung des Projektmanagements im Gesundheitsbereich hin. In der Gruppe wirken 800 Interessierte in mehreren thematisch differenzierten Arbeitsgruppen mit. Die Kurzvorträge des Nachmittags kamen aus den Bereichen Krankenhausumbau (Florian Eggert, UKE Hamburg), Strategisches Portfoliomanagement im Krankenhaus (Dagmar Jehle, Städtisches Klinikum München), Kooperationsprojekte im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt IT (Dr. Harald Wehnes, Michael Martin, kubus IT), Prävention als möglicher Faktor für effektive Kosteneinsparung bei rechtzeitiger Investition in Gesundheit (Gesche Hand, Corporate Health Solutions) und aus dem medizintechnischen Bereich zu Kriterien für Projektabbrüche bei (Pharma-)Forschungsprojekten (Matthias W. Schwabe, Universitätsmedizin Mainz, PD Dr. Andreas Faldum, IMBEI Mainz und Eva Zschiesche, Intervet Innovation). Am Abend nahmen zwei Mitglieder des Bundestages, Maria Klein- Schmeink (B90/ Grüne) und Jens Spahn (CDU), Stellung zu aktuellen Fragen und beantworteten Fragen des Publikums. Maria Klein- Schmeink verdeutlichte, dass Lösungen und Veränderungen im Gesundheitssystem regional eingeleitet werprojekt MA N A G E M E N T aktuell 4/ 2010 l 51 PM-Fachleute und Politiker im Gespräch - der 7. Parlamentarische Abend der GPM in Berlin Foto: GPM PM_4-2010_1-60: Inhalt 20.08.2010 10: 08 Uhr Seite 51