eJournals PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL 25/1

PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL
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UVK Verlag Tübingen
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251 Gesellschaft für Projektmanagement

GPM intern

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22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 60 GPM INTERN ❙ Die Zahl der GPM Mitglieder wächst weiter. Erstmals hat der Verband mehr als 6.400 Mitglieder. Dies gab GPM Vorstandsvorsitzender Reinhard Wagner auf der Mitgliederversammlung Ende November 2013 bekannt. Auch findet die Stimme der GPM zunehmend Gehör in der Öffentlichkeit. Beispielsweise ist die GPM neuerdings in der Reformkommission für öffentliche Großprojekte vertreten, einer Expertengruppe, die im direkten Auftrag der Bundesregierung arbeitet. „Projektmanagement wird für unsere Wirtschaft und die Gesellschaft immer wichtiger“, resümierte Reinhard Wagner. Beispielsweise habe die GPM bislang insgesamt mehr als 30.000 PM-Zertifikate vergeben und damit einen hohen Standard in der Berufsqualifizierung etabliert. „Die GPM bildet heute ein Kompetenznetzwerk der Projektwirtschaft in Deutschland“, sagte Wagner. Die Mitgliederversammlung bewies einmal mehr, dass sich die GPM auf dem richtigen Weg befindet. Die GPM Gremien arbeiten offenbar ganz im Sinne ihrer Mitglieder - was der Applaus für die Berichte etwa von Vorstand und Kuratorium zeigte. Ein Ergebnis der Versammlung: Das im Vorfeld neugewählte Kuratorium setzt sich künftig zusammen aus Dr. Stefan Fleck, Olaf Hinz, Ulrich Kolzenburg, Andrea Merz und Günter Rackelmann. Dr. Claus Hüsselmann, als Vorstand verantwortlich für das Ressort „Wirtschaft“, stellte Pläne vor, die Attraktivität der GPM für Firmenmitglieder weiter zu steigern. Firmen und Non-Profit-Organisationen will er mehr Anreize für eine Mitgliedschaft geben. „Mit derzeit 330 korporativen Mitgliedern hat die GPM einen neuen Höchststand erreicht“, erklärte er, „dies bildet einen Ansporn und eine gute Ausgangsbasis für zukünftige, größere Ziele.“ So berichtete er über Pläne für eine Vertriebsoffensive, zu einer Vernetzung der Firmenmitglieder untereinander und zur Neugestaltung des Mitgliedermodells. „Wir wollen durch das Mitgliedermodell eine Sogwirkung auf die Projektwirtschaft ausüben“, erläuterte Hüsselmann, „so wollen wir die Mitgliederzahl signifikant erhöhen, um die Positionierung und Schlagkraft der GPM als die Vertretung der Projektwirtschaft zu stärken.“ Mittlerweile knapp 30 Fachgruppen arbeiten bei der GPM, sie bilden das Rückgrat bei der Knowhow-Entwicklung innerhalb des Verbands. Neu hinzugekommen sind Gruppen zu den Themen „Qualität und Projekte“, „Agile Management“ und „PM in den Medien“. Drei weitere Gruppen gründen sich derzeit („Risikomanagement“, „Turn-Around-Management“ und „Windenergie“). „Dies ist ein gesundes Wachstum“, erklärte Vorstand Prof. Steffen Rietz, zuständig für Facharbeit und Normung. Vor allem: Arbeitsergebnisse der Fachgruppen gehen an die PM-Normung, sofern diese Inhalte mittelfristig stabil sind und langfristig an Bedeutung gewinnen. Je früher Menschen mit Projektmanagement in Verbindung kommen, desto besser. Seit Jahren erprobt die GPM Konzepte, Projektmanagement an Schulen zu unterrichten. Sie erstellte Arbeitsmaterial Mitgliederversammlung: GPM auf gutem Weg! GPM Mitglieder: 6.400 Davon Firmenmitglieder: 330 Teilnehmer am Lehrgang „Projektmanagement-Fachmann“: 21.414 Durch PM-Zert vergebene Projektmanagement-Zertifikate insgesamt: 32.000 Stand: 31.1. 2014 + + + + + + + + + + + + + + + „Die GPM bildet heute ein Kompetenznetzwerk der Projektwirtschaft in Deutschland“, sagte GPM Vorstandsvorsitzender Reinhard Wagner auf der Mitgliederversammlung Ende November 2013. Foto: Oliver Steeger Es gibt wenig verlässliche Daten darüber, welchen Effekt Projektmanagement volkswirtschaftlich hat. Diese Lücke in der Forschung will Prof. Yvonne Schoper, Vorständin für Forschung, bald schließen. Foto: Oliver Steeger PM_1-2014_1-72: Inhalt 30.01.2014 13: 22 Uhr Seite 60 projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 l 61 und schloss regionale Pilotprojekte mit Erfolg ab. Jetzt steht die Initiative „Projektmanagement macht Schule“ vor dem bundesweiten Rollout. „Wir wollen möglichst viele junge Menschen für Projektmanagement begeistern“, berichtete der für Bildung verantwortliche Vorstand Prof. Harald Wehnes. Dies gelte nicht nur für Schulen, sondern auch für Hochschulen. So können Dozenten ein Paket mit Informationsmaterial bei der GPM anfordern. Studenten erhalten, wenn sie studentisches Mitglied bei der GPM sind, einen kostenfreien E-Book- Schlüssel für PM-Literatur. Für die Mitglieder aktiv vor Ort: Fast 300 Veranstaltungen haben die GPM Regionen durchgeführt, rund 60 mehr als in der vergangenen Berichtsperiode. Dieses Ergebnis gab Stefan Derwort bekannt, als Vorstand zuständig für die Regionalarbeit. Einige Gruppen probieren derzeit neue Veranstaltungsformen aus, Experimentierfreude macht sich breit. Beispielsweise hat die Region München nach einer Befragung von Firmenmitgliedern ihr Veranstaltungsangebot noch mehr auf diese Zielgruppe ausgerichtet. „Die Arbeit der Regionen hat eine erfreuliche Entwicklung genommen, die wir in den nächsten Jahren fortsetzen wollen“, sagte Stefan Derwort. Es gibt wenig verlässliche Daten darüber, welchen Effekt Projektmanagement volkswirtschaftlich hat - eine Lücke in der Forschung, die Prof. Yvonne Schoper, Vorständin für Forschung, schließen will. Volkswirtschaftliche Kennzahlen für die Projektwirtschaft sollen ermittelt werden. Auch will die GPM eine Trendstudie zum Projektmanagement aufsetzen: Wo liegen Zukunftsthemen? In ihrem Bericht verwies Prof. Yvonne Schoper außerdem auf die „GPM Forschungswerkstatt“ im November 2013. Rund achtzig internationale Experten aus zwanzig Ländern waren von der GPM nach Berlin eingeladen worden, um sich unter dem Motto „Theory meets practice in projects“ auszutauschen. 316 PM-Lehrgänge wurden von autorisierten Trainingspartnern der GPM im Berichtszeitraum durchge- Mit einem warmherzigen Applaus verabschiedeten sich die Mitglieder von Rainer Lüddemann (Mitte). GPM Vorstandsvorsitzender Reinhard Wagner und Christa Berger von der GPM Hauptgeschäftsstelle dankten ihm dafür, dass er als Geschäftsführer am Erfolg der GPM mitgewirkt hat. Foto: Oliver Steeger Geleistete Arbeit beurteilen, über neue Pläne abstimmen - die jährliche Mitgliederversammlung der GPM bildet ein Forum für den Dialog zwischen den GPM Gremien und den Mitgliedern. Foto: Oliver Steeger GPM Hauptstadtrepräsentant Norman Heydenreich stellte seine Pläne und Initiativen für die Arbeit in Berlin vor. Foto: Oliver Steeger Ehrung von Aktiven: Reinhard Wagner dankte Claudia Simon für ihr Engagement im GPM Kuratorium. Neben ihr wurden auch weitere Mitglieder für ihre Verdienste geehrt. Foto: Oliver Steeger PM_1-2014_1-72: Inhalt 30.01.2014 13: 22 Uhr Seite 61 22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 62 GPM INTERN ❙ In den vergangenen 25 Jahren hat sich die Welt des Projektmanagements verändert: Die Projekte wurden komplexer, die Anforderungen an die Manager wuchsen und neue Vorgehensweisen wurden eingeführt. Eine Konstante in diesem Wandel ist die Regionalgruppe „Frankfurt/ Rhein-Main“. Sie vernetzt seit einem Vierteljahrhundert rund um die Mainmetropole Projektmanager. Von einer Handvoll PM-Begeisterter wuchs sie zur größten Regionalgruppe der GPM mit heute 660 Mitgliedern. Das Jubiläum bot der Gruppe Grund zum Feiern: Rund 110 Projektmanager kamen zum „8. PM-Tag Rhein- Main“ ins „English Theatre“ an der Frankfurter Gallusanlage. Das Thema des Kongresses: „Erfolgsgeschichten im Projektmanagement“. Vier Vorträge boten dem Publikum Einblick in aktuelle Themen des Projektmanagements. Zudem hatten die Fachleute viel Gelegenheit, Kontakte zu pflegen und das eigene Netzwerk zu erweitern. Unterstützt wurde die Festveranstaltung von der Commerzbank und dem IT-Dienstleister CGI. Rainer Lüddemann, Geschäftsführer der GPM, hob in seiner Laudatio die Erfolgsgeschichte des Projektmanagements in den vergangenen 25 Jahren hervor. Projektmanagement sei als Erfolgsfaktor in der Wirtschaft anerkannt und als Führungsaufgabe etabliert. „Diese Zeit war aber auch eine Erfolgsgeschichte des Ehrenamts“, sagte er. Denn wie alle GPM Regionalgruppen werde auch die Frankfurter Gruppe vom Ehrenamt getragen; Projektmanager engagieren sich hier für ihre Kollegen. Rainer Lüddemann dankte den Leitern der Regionalgruppe Dr. Stefan Fleck, Udo Katterfeld und Jens A. Wessels sowie allen Helfern und Unterstützern für ihre Tätigkeit. Rainer Lüddemann betrachtete auch die Zukunftsperspektiven. Bis zum Jahr 2020 wolle die GPM stark wachsen und bei allen Entscheidern als Ansprechpartnerin anerkannt sein. „Unser Ziel besteht darin, dass die Bedeutung von Projektmanagement auch in Politik und Gesellschaft erkannt und anerkannt wird“, erklärte er. Über die Bedeutung des Projektmanagements für die Finanzwirtschaft sprach Olaf Bruhn, Leiter IT Change the Bank der Commerzbank. Strategische Pläne seines Bereichs zielen derzeit auf das „Project Management Office“ (PMO). PMOs seien für den IT-Bereich eines Finanzinstituts insofern von großer Hilfe, als sie auch Aufgaben aus den wachsenden regulatorischen Anforderungen an IT-Projekte abdecken können. „Die Umsetzung dieser regulatorischen Anforderungen lässt sich häufig nur in Projekten abbilden“, sagte Bruhn. Noch mangele es an qualifizierten PMO-Mitarbeitern, die diesen Aufgaben gewachsen sind. In dieser Hinsicht bestehe Nachholbedarf. Regionalleiter Dr. Stefan Fleck rekapitulierte die Geschichte der GPM Region Frankfurt/ Rhein-Main. 1988 von Dr. Erhard Motzel und Ernst C. Meyer gegründet wuchs die Gruppe schnell. 1993 übernahm Gernot Waschek das Ruder; statt alle zwei Monate wurden Vorträge und an- Mit einem PM-Tag das Jubiläum in der Mainmetropole gefeiert dere Veranstaltungen nun monatlich angeboten. 2002 wuchs die Regionalleitung auf drei Personen, 2006 fand der erste „PM-Tag Rhein-Main“ statt. Heute vereinigt die Regionalgruppe mehr als 600 persönliche Mitglieder und auch Firmenmitglieder: Rund fünfzig Unternehmen sind in der Gruppe organisiert. Erfolgsgeschichten und Bestleistungen im Projektmanagement standen auf dem Programm des „8. PM-Tags Rhein-Main“. Projektleiter und leitender Polizeidirektor Reiner Hamm stellte sein preisgekröntes öffentliches Projekt aus dem Jahr 2012 vor: Mit einem 40-köpfigen Team hatte er Digitalfunk für Rettungsdienste, Feuerwehr und Polizei in Rheinland-Pfalz eingeführt, ein Vorhaben für mehr Bürgersicherheit, das mit seiner Topleistung den „Deutschen Project Excellence Award“ während des PM Forums 2012 erhielt. Das Team errichtete für den Digitalfunk 270 Funkstationen, stellte 30.000 Funkgeräte bereit und machte 90.000 Nutzer mit der neuen Technik vertraut. Seither stehen die „Blaulicht-Organisationen“ dieses Bundeslandes deutlich besser in Verbindung. Mit einem Volumen von 100 Millionen Euro gilt das 2010 gestartete Vorhaben als größtes Projekt der inneren Sicherheit in Rheinland-Pfalz; unterstellt war es dem Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur. „Mit diesem Projekt verband sich viel Kommunikation, Überzeugungsarbeit und immense Abstimmung“, berichtete Reiner Hamm. Als Erfolgsfaktoren nannte er in seinem führt (Bericht von Andreas Frick, Vorstand für Qualifizierung; vorgetragen von Wilhelm Mikulaschek). Diese Zahl blieb verglichen mit der Vorperiode stabil, nachdem sie in den Vorjahren kräftig gestiegen war. Ähnlich stabile Ergebnisse präsentierte der Vorstand auch für das Seminarangebot: Rund 150 Teilnehmer buchten bei der GPM Seminare. Erfreuliche Zahlen gab auch Wilhelm Mikulaschek bekannt, für die Zertifizierung zuständiger Vorstand: Demnach hat die GPM 2012 rund 3.360 Zertifikate vergeben. Für 2013 sind rund 4.250 Zertifikate geplant, für 2014 rund 5.820. Für die politische und gesellschaftliche Bedeutung von Projektmanagement will die GPM mehr Aufmerksamkeit gewinnen. Auf der Mitgliederversammlung stellte GPM Hauptstadtrepräsentant Norman Heydenreich seine Planungen vor. So will er sich beispielsweise für PM-freundliche Gesetze und Verordnungen einsetzen und dafür, dass Bund und Länder öffentlich über den Stand ihrer Projekte berichten. Auch ein Projektmanagementgipfel unter Führung der Bundeskanzlerin sei als Fernziel denkbar. Was konkrete Pläne betrifft: Neben der GPM Beteiligung an der Reformkommission zeichnen sich unter anderem gemeinsame Aktivitäten mit anderen Organisationen ab, etwa mit dem Städte- und Gemeindebund. Mit einem warmherzigen Applaus verabschiedeten sich die Mitglieder von Rainer Lüddemann. Knapp vier Jahre lange hat er als Geschäftsführer die GPM vorangebracht; zum Jahresende verließ er aus persönlichen Gründen den Verband. PM_1-2014_1-72: Inhalt 30.01.2014 13: 22 Uhr Seite 62 projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 l 63 Vortrag unter anderem die Transparenz für alle Beteiligten, das einheitliche Verständnis des Projekts und den einheitlichen Sprachgebrauch. Auch spielten standardisierte und vor allem „gelebte“ Prozesse eine wichtige Rolle: Stets aktuell gehaltene Planungen sowie eine risikooffene Projektkultur vermieden so Fehlentwicklungen. Wege und Methoden des Risikomanagements in agilen Projekten diskutierte Michael Kubert, geschäftsführender Gesellschafter von NetSuxxess. Die klassische Risikoliste hat bekanntlich ihre Tücken: Einmal erstellt wird sie schnell vergessen. Nur wenige Personen sind an der Risikoanalyse beteiligt, die Liste selbst findet kaum Beachtung im Team. Interne und „entschärfte“ externe Versionen der Risikoliste kursieren - und häufig führen diese Listen mehr zu Schuldzuweisungen und Absicherung als zu echten Problemlösungen. Agile PM-Ansätze dagegen haben deshalb das klassische Risikomanagement durch Methoden und Ideen ergänzt. Bei „Scrum“ beispielsweise experimentieren Projektmanager mit „Top-10-Risikolisten“, also mit einer bewussten Reduzierung auf Kernrisiken. Praktiziert wird auch „aktives Aussitzen“, die ebenfalls bewusste Entscheidung, bestimmte Risiken nicht zu bearbeiten. Auch mit getrennten Workshops für die Ermittlung von Chancen und Risiken versuchen Fachleute, das Risikomanagement sinnvoll auszudehnen. Darüber hinaus stellte Kubert in seinem Übersichtsvortrag spielerische Ansätze im Risikomanagement vor, etwa „Planung Poker“. Interesse fand der Vorschlag, zu einem frühen Zeitpunkt im Projekt die Eskalation zu probieren. Wie reagieren schwer einschätzbare Stakeholder bei einer Konfrontation? Sein Fazit: Agile Vorgehensweisen reduzieren von sich aus die Risiken eines Projekts - indem Kommunikation und Erwartungsmanagement, die Bildung cross-funktionaler Teams sowie Retrospektiven und Lernphasen zum festen „Inventar“ ihres Methodenkoffers gehören. In seinem Vortrag „Projektmanagement mit Offshore“ - Eine Reise ans andere Ende der Welt“ stellte Ante Trbara praktische Projekterfahrungen vor. Der Gründer und Geschäftsführer der „OG Consultancy Services“ hat bereits viele Unternehmen bei der Verlagerung von Produktion oder Services begleitet. Seine Quintessenz: Solche Projekte enden nicht mit der Unterschrift unter dem Kooperationsvertrag, ganz im Gegenteil. Haben sich beispielsweise indische und deutsche Partner über das Outsourcing geeinigt, beginnt die eigentliche Arbeit. Dann ist es wichtig, frühzeitig Konzepte für das „Human Resourcing“ zu erarbeiten und Prozesse der Zusammenarbeit klar zu definieren. Auch das kulturelle Changemanagement gilt als Erfolgsfaktor - etwa die Mitarbeiter beider Seiten für die Zusammenarbeit zu schulen. Medien und Projektmanagement - das waren über Jahrzehnte zwei getrennte Welten. Doch nun entdeckt die Medienbranche das Projektmanagement für sich - und ist begeistert von den Chancen. PM- Pioniere in dieser Branche sind vor allem die technischen Abteilungen der Medienunternehmen. Markus Bieser, Programmleiter beim „Zweiten Deutschen Fernsehen“, stellte ein mit Projektmanagement durchgeführtes Investitionsprogramm vor. Ziel dieses Programms war die Modernisierung der Studiobereiche im Sendezentrum Mainz. Zu den Maßnahmen in puncto Projektmanagement zählen beim ZDF unter anderem PM-Zertifzierungen und die Entwicklung von Richtlinien. Auch untersuche das ZDF den Reifegrad seines Projektmanagements und orientierte sich an seinen Portfolios und Programmen. Zudem spiele der Fachaustausch eine Rolle, beispielsweise in der neu gegründeten GPM Fachgruppe für Medien. So hat das ZDF bei seiner „PM-Einführung von unten“ unter anderem Vorlagen und Standards festgelegt, ein Projekthandbuch verfasst und eine eigene Homepage entwickelt. I-Tüpfelchen: Ein eigenes Logo soll das Projektmanagement weiter bekannt machen in der Organisation. Biesers Fazit: „Der Weg zum Projektmanagement ist steinig und anstrengend. Doch es lohnt sich! “ Das Team der GPM Frankfurt/ Rhein-Main Foto: GPM Frankfurt Rhein/ Main Haftungsausschluss Die Inhalte dieser Zeitschrift werden von Verlag, Heraus geber und Autoren nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet und zusammengestellt. Eine rechtliche Gewähr für die Richtigkeit der einzelnen Angaben kann jedoch nicht übernommen werden. Gleiches gilt auch für die Websites, auf die verwiesen wird. Es wird betont, dass wir keinerlei Einfluss auf die Inhalte und Formulierungen dieser Seiten haben und auch keine Verantwortung für sie übernehmen. Grundsätzlich gelten die Wortlaute der Gesetzestexte und Richtlinien sowie die einschlägige Rechtsprechung. PM_1-2014_1-72: Inhalt 30.01.2014 13: 22 Uhr Seite 63 ❙ Die Projektron GmbH bietet eine Standardsoftware für die Planung, Durchführung und Auswertung von Projekten an. Ein wesentlicher Faktor, um die Kunden optimal zu verstehen und einen reibungslosen Einführungsprozess zu gewährleisten, sind die Kompetenzen und Fähigkeiten der Mitarbeiter. Aus diesem Grund hat die Berliner Software-Firma ihre Mitarbeiter bereichsübergreifend (Entwicklung, Support, Beratung, Marketing, Qualitätsmanagement und Stabsstellen) in den Kompetenzbereichen des internationalen Standards der IPMA durch die GPM ausbilden und zertifizieren lassen. Das Qualifizierungsprogramm hat sich als wichtige Weiterbildungsmaßnahme in der Personalentwicklung erwiesen. Im Rahmen ihrer Weiterbildung strebten zunächst sieben Mitarbeiter eine Qualifizierung nach IPMA Level D an. Aufgrund der guten Erfahrungen hat sich eine zweite Gruppe für ein Kompaktseminar mit ❙ Agiles Management hat sich inzwischen sehr stark in der Durchführung von Projektarbeit und der Produktentwicklung etabliert und zeigt sich auch vereinzelt im Linienmanagement von Organisationen. Um dieser Bedeutung Rechnung zu tragen und dem agilen Management eine Heimat in der GPM zu geben, wurde im Sommer des Jahres 2013 von zehn Agilisten die Fachgruppe „Agile Management“ gegründet. Agiles (Projekt-)Management ist eine Führungs- und Managementpraxis, um in einem komplexen und von Unsicherheit gekennzeichneten Handlungsfeld agil und proaktiv agieren zu können. Es ist gekennzeichnet durch einen agilen Mindset mit dem Fokus auf Menschen, die sich im Team selbst organisieren und transparent interagieren, den proaktiven Umgang mit Veränderungen, um iterativ innovative Kundenlösungen zu schaffen, schnelles Liefern von kleinstmöglich nutzbaren Ergebnissen durch kurze Feedbackschleifen und schließlich die kontinuierliche Prozessverbesserung durch Selbstreflexion. Neben dem klassischen Projektmanagement wird Agile Management in Form von SCRUM und Kanban insbesondere in der IT eingesetzt. In anderen Branchen, wie zum Beispiel in der Entwicklung der Autoindustrie und bei deren Zulieferern, sind agile Methoden im Vormarsch. Agile Management dürfte in den nächsten Jahren weiterhin substanziell an Bedeutung gewinnen, insbesondere da die nachwachsende Generation der Mitarbeiter und Manager sehr stark von der Gedankenwelt des agilen Managements beeinflusst ist. Die Fachgruppe „Agile Management“ verfolgt als themenspezifische Fachgruppe branchenunabhängig folgende Vision: „Wir etablieren gemeinsam mit Nutzern branchenübergreifende agile Arbeitsmodelle für die Wertschöpfung der Zukunft.“ Auf der Basis dieser Vision verfolgt die Fachgruppe folgende Ziele: Erstellung eines agile, lean und innovative Frameworks, Anwendung des Agile Management in der Hardware-Produktentwicklung aller Branchen, Transformationskonzept für Organisationen mit klassischem Projektmanagement zu Agile Management, Erstellung eines GPM Kompetenznachweises „Agile Management.“ Dementsprechend hat die Fachgruppe derzeit drei Arbeitsgruppen zu den Themen: ❑ Erstellung eines „Mega Pictures“ für das Agile Management, das die Vision des Agile Management konkretisiert und Leitplanken für die theoretische und praktische Ausrichtung bereitstellt ❑ Erstellung eines Methoden-Frameworks, das agile, lean und innovative Methoden enthält und klassisches Projektmanagement und agiles Management verbindet ❑ Erstellung eines Transformation Frameworks, das Organisationen beim Übergang vom klassischen zum agilen (Projekt-)Management unterstützt Die Fachgruppe freut sich über tatkräftige Mitwirkung in den Arbeitsgruppen. Falls Sie Interesse haben mitzuwirken, wenden Sie sich bitte an: agile-management@gpm-ipma.de. 22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 64 GPM INTERN Gründung der GPM Fachgruppe „Agile Management“ Die Fachgruppe „Agile Management“ (von links nach rechts): Udo Katterfeld, Jörg Bahlow, Dr. Boris Kneisel, Heinz Erretkamps, Wolfram Müller, Andreas Lowinger, Sandra Weigel, Dr. Alfred Oswald; nicht im Bild: Steve Raue und Oliver Boeff Foto: Fachgruppe Agile Management Zertifizierte Projektmanagement-Fachleute beim GPM Firmenmitglied Projektron GmbH PM_1-2014_1-72: Inhalt 03.02.2014 10: 20 Uhr Seite 64 projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 l 65 GPM Basistest und Zertifizierung entschieden - als Einstieg in das Qualifizierungsprogramm mit der Option, später weitere Level nach IPMA zu absolvieren. Die erste Gruppe hat im Januar 2012 den winterlichen Temperaturen in Berlin den Rücken gekehrt und sich mit einem erfahrenen Trainer für sechs Tage auf eine Kanarische Insel zum Lernen zurückgezogen. Ziel des Trainings war es, sich das Wissen zum IPMA Level D anzueignen. Außerdem wurden reale Projekte aus dem Firmenalltag in dem für die Zertifizierung benötigten Transfernachweis festgehalten. Neben dem Transfernachweis wurden für die Zertifizierung sechs Wochen später noch eine mündliche und schriftliche Prüfung abgelegt. Dafür haben unsere Mitarbeiter viele Stunden in ihrer Freizeit investiert. Alle Teilnehmer haben die erste Zertifizierungsstufe Level D auf Anhieb erfolgreich bestanden und nun die Bestätigung, dass sie über Kenntnisse in allen Kompetenzelementen der IPMA (technische Kompetenzen, Verhaltenskompetenzen und Kontextkompetenzen) verfügen. Die Teilnehmer haben das Qualifizierungsprogramm als intensive und lehrreiche Zeit bezeichnet, empfanden es aber als zeitlich zu knapp kalkuliert. Deshalb werden wir beim nächsten externen Training für diese Zertifizierungsstufe einen Tag mehr einplanen. Eine zweite Gruppe von sechs Mitarbeitern hat ein Kompaktseminar besucht und anschließend ein GPM Basiszertifikat erhalten. Das vermittelte Wissen führe zu mehr Sicherheit bei der Verständigung mit im Projektmanagement erfahrenen Kunden, so die Teilnehmer. Stefan Zurell, Technischer Berater bei Projektron, sagt: „Dank der Inhalte, die in Vorbereitung der Prüfung vermittelt wurden, fällt es mir leichter, einzuordnen, an welchem Punkt eines Projekts sich der Kunde befindet und wohin er möchte.“ Marketing- Leiterin Claudia Kedor ergänzt: „Der Kurs eignet sich sehr gut, um einen Überblick über die Prozesse und Methoden des Projektmanagements zu erhalten - unabhängig von Branchen oder Hilfsmitteln.“ Positiv bewerteten alle Teilnehmer, dass sich die Basiszertifizierung durch das Kompaktseminar gut neben dem beruflichen Alltag bewältigen lässt. Die Projektron GmbH hat nun 13 zertifizierte Projektmanager und motiviert die Mitarbeiter, die Zertifizierungen nach IPMA Level D und C anzustreben. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Kompaktseminar wird ein 3-stufiges Konzept verfolgt: das Basiszertifikat für alle interessierten Mitarbeiter, die Zertifizierung zum Projektmanagement- Fachmann (IPMA Level D) für alle Technischen Berater, Stabsstellen und Teamleiter sowie die Zertifizierung zum Projektmanager (IPMA Level C) für erfahrene Anwenderberater. Von der GPM Zertifizierung profitieren Beschäftigte und Kunden gleichermaßen: In Mitarbeitergesprächen wurde die Weiterbildung als interessante und nachhaltige Qualifizierung bewertet. Außerdem bereichern die im Rahmen der Zertifizierung gewonnenen Erkenntnisse zu Standards des Projektmanagements die Produktentwicklung von Projektron BCS. ❙ Am 30. und 31. August 2013 versammelten sich rund 90 junge Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie 18 ehrenamtliche Trainer zum sechsten GPM Young Crew Workshop, der dieses Jahr an der Universität der Hansestadt Bremen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Jens Böhrnsen stattfand. Die Workshops und Keynotes spannten einen breiten Bogen von der Einführung in das Projektmanagement über neuere Herangehensweisen wie Scrum, Critical Chain, Planspiele oder Web 2.0 in Projekten sowie Führungs- und Veränderungskompetenzen bis hin zu Neuro-Linguistischem Programmieren (NLP), Teambildung und Life Kinetik. Candida Vieira Karhausen betonte in ihrer Keynote, welche große Bedeutung die Kommunikation und Kooperation der Projektbeteiligten für den Projekterfolg haben, und dass das Zusammenspiel verschiedener Kulturen eine große Bereicherung für ein Projekt darstellen kann. Dr. Dietmar von Zwehl stellte die Rolle von strukturiertem Projektmanagement in der industriellen Produktentwicklung anhand von plakativen Beispielen dar. Die Workshops waren geprägt durch anregende Diskussionen und erkenntnisreiche Gruppenarbeiten rund um das Thema Projektmanagement. Darüber hinaus nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, in einer positiven Lern- und Arbeitsatmosphäre Kontakte zu knüpfen und sich weiter zu vernetzen. Trainer beim Young Crew Workshop waren Jörg Albrecht, Johann Bergmann, Jessica Bühler, Estuardo Calderón, Sascha Füchtner, Prof. Michael Gessler, Ole Harders, Candida Vieira Karhausen, Stefan Kloppe, Michael Klose, Anna Kröll, Dr. Mey Mark Meyer, Dr. Thor Möller, Alf Müller, Dr. Igor Osipov, Dr. Jürgen Radel, Katrin Saacke sowie Uwe Techt. Der Höhepunkt des Workshops war die Verleihung des GPM Young Project Manager Awards in feierlichem Gala-Ambiente der Bremer „bel étage“. Die diesjährigen Finalisten stellten ihre Projekte und ihre herausragenden Leistungen im Projektmanagement jeweils in einer Präsentation vor. Benny Brandstätter gewann den Award für sein Projekt „Aufbau eines neuen Produktionsstandortes für Volkswagen in Chattanooga, TN (USA)“. Nur wenige Bewertungspunkte dahinter lagen Marco Bogendörfer („Optimierung von Projektmanagement in der Entwicklung der MTU Friedrichshafen“) und Stefan Maywald („Austausch einer Dekontaminierungsanlage für die Novartis V&D GmbH“) auf dem 2. und 3. Platz. Wie immer gilt: Nach dem Workshop ist vor dem Workshop! Die Vorbereitungen für den GPM Young Crew Workshop 2014 sind bereits in vollem Gange. Der siebte GPM Young Crew Workshop findet am 22. und 23. August in Köln statt. Seien Sie als Trainer, Unterstützer oder Teilnehmer dabei und verpassen Sie nicht die mitreißende und motivierende Atmosphäre eines GPM Young Crew Workshops. Aktuelle Informationen rund um den Workshop, Kontaktinformationen sowie weitere Aktivitäten der GPM Young Crew finden Sie auf www.youngcrew.de. GPM Young Crew: Erfolgreiche Workshop-Tage in Bremen PM_1-2014_1-72: Inhalt 30.01.2014 13: 22 Uhr Seite 65 22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 66 GPM INTERN Firma Hauptgeschäftsgebiet PM-Aufgaben und -Bedeutung Erwartungen an die GPM BERIS consulting GmbH www.beris-consulting.de office@beris-consulting.de Wir beraten und unterstützen Sie im norddeutschen Raum bei der Optimierung Ihrer Geschäftsprozesse und Projekte durch Informationstechnologie, unsere zertifizierten Experten arbeiten direkt bei Ihnen vor Ort. Denn uns ist wichtig, gemeinsam Lösungen zu finden und partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Wir bedienen von der Planung über die Entwicklung bis hin zum Betrieb den gesamten Lebenszyklus von IT-Systemen. Die zuverlässige Abwicklung von Kundenprojekten schafft Vertrauen und ist entscheidend für unseren Erfolg, daher legen wir großen Wert auf professionelle und transparente Prozesse. Im Rahmen eines flexiblen Projektablaufs rücken bei uns agile Methoden immer mehr in den Vordergrund. Wir erwarten uns von der GPM Mitgliedschaft wichtige Impulse bei der weiteren Evolution unserer PM- Methoden und Frameworks, auch durch neue Partnerschaften. Hochschule Kempten - University of Applied Sciences www.hochschule-kempten.de Prof. Arthur Kolb Arthur.Kolb@fh-kempten.de Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten bildet Akademiker in den Wissenschaftsbereichen Ingenieurwissenschaften, Betriebswirtschaft und Tourismus, Informatik und Multimedia sowie Soziales und Gesundheit aus. Herausragendes Projektmanagement hat sich zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor im Unternehmen entwickelt. Die Aufgabe der Hochschule besteht zum einen in der Ausbildung und Vermittlung aktueller Projektmanagement-Kompetenzen, zum anderen in einer praxisorientierten Weiterentwicklung aktueller Standards. Unterstützung der Hochschule im nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch sowie Zusammenarbeit im Rahmen von Forschungsprojekten und Forschungskonferenzen in Bezug auf PM-relevante Themenstellungen + + + + + + + + + Neue Firmenmitglieder stellen sich vor … + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Veranstaltungen der GPM Regionen GPM Region Veranstaltung/ Referent Ort Termin Berlin PM-Update vor Ort: Info-Sprechstunde für Berliner Projektmanager PM-Update vor Ort: Info-Sprechstunde für Berliner Projektmanager GPM Hauptstadtrepräsentanz, Kontorhaus, Foyer/ Konferenzraum, Charlottenstraße 65, Berlin GPM Hauptstadtrepräsentanz, Kontorhaus, Foyer/ Konferenzraum 26.2.2014 18.00-19.30 Uhr 26.3.2014 18.00-19.30 Uhr Dortmund/ Ruhrgebiet Bitte anschnallen, Turbulenzen! Stefanie Borgert, denkSystem, Münster Projektmanagement als Karrierefaktor - Was müssen Nachwuchskräfte können? Zeche Holland, Seminarraum, Lyrenstraße 13, Bochum-Wattenscheid Zeche Holland, Lohnhalle 13.3.2014 18.30-20.00 Uhr 10.4.2014 18.30 Uhr Düsseldorf/ Rhein-Ruhr Immaterielle Werte in der Organisation erfassen, bewerten und steuern; Günter Hartmann, ErfolgsfaktorWissen, Unternehmensberater, Trainer, Moderator, Berlin Best Practice Methoden der Umfeld- und Stakeholderanalyse für Projekte im Nahen Osten; Dr. Siniša Karnas, JENOPTIK Robot GmbH, Project Management, Monheim am Rhein IT.NRW, Mauerstraße 51, Düsseldorf IT.NRW 10.3.2014 18.30-20.00 Uhr 7.4.2014 18.30-20.00 Uhr Mannheim/ Ludwigshafen 1. PM-Tag Metropolregion Rhein-Neckar: Die andere Logik des Projekterfolgs Kleinteilige Prozesse, Tausende von Elementen und Tausende von Tonnen; Andreas Goetz, bauserve GmbH, Geschäftsführer, Frankfurt/ M. Hochschule Mannheim, Karls-Völker-Saal, Gebäude A, 4. OG, Paul-Wittsack-Straße 10, Mannheim Hochschule Mannheim, Gebäude L, Raum L 112 19.02.2014 13.00-19.00 Uhr 26.2.2014 18.00-20.00 Uhr Weitere Infos und Anmeldung: www.gpm-ipma.de PM_1-2014_1-72: Inhalt 30.01.2014 13: 22 Uhr Seite 66 projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 l 67 Firma Hauptgeschäftsgebiet PM-Aufgaben und -Bedeutung Erwartungen an die GPM Haufe Akademie GmbH & Co. KG www.haufe-akademie.de/ projekteprozesse-change Torsten.Otto@haufe-akademie.de Die Haufe Akademie bietet passgenaue Lösungen und einzigartige Services für die Zukunftsgestaltung von Unternehmen und für die kontinuierliche Kompetenzerweiterung von Fach- und Führungskräften. Durch höchste Beratungskompetenz und individuelle Qualifizierung vereinfachen wir den Erwerb von Fähigkeiten und erleichtern nachhaltige Entwicklungen. Um dies zu gewährleisten bietet die Haufe Akademie ein ebenso breites wie tiefes Spektrum an Qualifizierungs- und Beratungsangeboten von Projektmanagement, Prozessmanagement und Change Management, persönlicher und sozialer Kompetenz, Talent Management bis hin zu General Management. Wir erleichtern unseren Kunden den Auf- und Ausbau von Schlüsselkompetenzen in den Themenbereichen Projektmanagement, Prozessmanagement und Change Management und beraten ganzheitlich in diesem Themenfeld. Von der GPM erhoffen wir uns eine höhere Sichtbarkeit bei unseren Anspruchsgruppen, aktuelle Informationen rund um das Thema Projektmanagement und die Möglichkeit für einen Ausbau unseres Netzwerks. Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen University www.iaw.rwth-aachen.de Prof. Christopher M. Schlick info@iaw.rwth-aachen.de Das Institut für Arbeitswissenschaft ist ein weltweit anerkanntes Institut mit Schwerpunkt in der Gestaltung und Optimierung von Arbeitsprozessen in Entwicklung, Produktion und Service. Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht der Mensch im Unternehmen der Zukunft. Wir entwickeln innovative und praxisorientierte Methoden und Werkzeuge für das Projektmanagement und die Projektplanung von komplexen Vorhaben im Maschinen- und Anlagenbau. Darüber hinaus vermitteln wir den Studierenden der RWTH Aachen wichtige PM-Grundkenntnisse im Rahmen unserer gleichnamigen Lehrveranstaltung, einer Pflichtveranstaltung für Studierende im Bachelorstudiengang Maschinenbau. Wir erhoffen uns einen intensiven Erfahrungs- und Wissensaustausch mit Projektmanagement-Experten und -Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis. Integrata AG www.integrata.de Alice.Dempel@integrata.de Integrata AG ist in Deutschland der führende, herstellerunabhängige Qualifizierungspartner in den Bereichen IT/ SAP, Personal-/ Organisationsentwicklung und Neue Medien. Das Angebot umfasst die Durchführung offener und Inhouse-Seminare, Qualifizierungsprojekte und Managed Training Services auf nationaler und internationaler Ebene. 1.300 Themen, eine ständige Neuentwicklung sowie 1.300 Referenten, nach anerkannten weltweiten Standards qualifiziert, sichern den Erfolg Ihrer Maßnahmen. Mit 15 bundesweiten Standorten sind wir immer in Ihrer Nähe. Strategischer Geschäftsbereich mit folgenden Angeboten: ❑ Training/ Zertifizierung ❑ Beratung ❑ Projektaudits ❑ aktuelle Informationen zu Methoden und neuen Entwicklungen im Projektmanagement ❑ Erfahrungsaustausch und Networking Projects in Motion GmbH www.projectsinmotion.de Diana.Thomson@projectsinmotion.de Christopher.Thomson@ projectsinmotion.de Andreas.Spoettel@ projectsinmotion.de Externe sowie interne Dienstleistung im Projektmanagement sowie Ausbildung und Coaching für und im Mittelstand. Zudem ausgewählte Produkte im Portfolio, die effektives Projektmanagement ermöglichen: www.venturex. de als eigenentwickelte Onlineplattform sowie Solution Partner der Unternehmenssoftware WORK FOR ALL. Unser Unternehmensmotto „Mittelstand im Mittelpunkt“ bildet das Zentrum all unseres Handelns. Unser Ziel ist, Projektmanagement besonders im Mittelstand zum Gegenstand zu machen. Unsere Mitarbeiter sind durchwegs in verschiedenen Organisationen projektmanagementzertifiziert (IPMA, TÜV, IHK). Wir handeln und arbeiten nach den Grundsätzen effektiven Projektmanagements. Daher ist es für uns wichtig, anerkanntes GPM Mitglied zu sein und somit Teil des größten Netzwerkes im PM-Umfeld. + + + + + + + + + Neue Firmenmitglieder stellen sich vor … + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + PM_1-2014_1-72: Inhalt 30.01.2014 13: 22 Uhr Seite 67 + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + 22 l projekt MA N A G E M E N T aktuell 1/ 2014 68 GPM INTERN + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + Neue studentische Mitglieder M. Adam (Neckarsulm), D. Adler (Mannheim), F. Bähtz (Chemnitz), D. Bieser (Oberstenfeld), A. Bischoff (Aachen), S. Brenninger (Thalmässing), C. Bröckl (Dillingen), C. Buschbeck (Freiberg), W. Dardour (Reutlingen), S. Dubowik (Braunschweig), M. Ebert (Heilbronn), S. Ehrlich (Magdeburg), C. Eschbach (Görwihl), K. Feriz-Pavlic (Offenau), F. Ferner (Nürnberg), G. Förster (Mylau), T. Frank (Neustetten), J. Freisinger (Bühlerzell), M. Friedrich (Zschorlau), P. Granan (Chemnitz), M. Gürtler (Stuttgart), M. Hackl (Neusäß), C. Hänel (Offenhausen), J. Harms (Aachen), T. Hasl (Schönsee), A. Hellermann (Reutlingen), J. Hohmann (Niederwiesa), N. Hoppe (Reutlingen), S. Horler (Flöha), D. Jokat (Reutlingen), T. Junge (Chemnitz), M. Kern (Hochdorf), S. Kern (Bondorf), A. Kohnen (Korschenbroich), P. König (Chemnitz), I. Kusnezow (Brackenheim), D. Langer (Oberlungwitz), H. Laut (Aachen), R. Lux (Erlangen), A. Maier (Sonnenbühl), A. Martin (Marktredwitz), K. Meister (Reichenbach), F. Meyer (Aachen), E. Neumann (Dußlingen), J. Neureuther (Seckach), S. Pröbstl (Düsseldorf), S. Rascher (München), T. Rau (Merseburg), S. Rehmet (Nürnberg), A. Reitberger (Hohenwart), N. Runge (Dinslaken), R. Schmidt (Dorsten), B. Schramm (Zeulenroda), C. Schubert (Marienberg), L. Seeger (Aspach), A. Singer (Netzschkau), B. Smets (Bergheim), J. Sporkmann (Aachen), F. Stammnitz (Aachen), A. Stasek (As), S. Steil (Duisburg), U. Thoms (Chemnitz), D. Tönnessen (Monheim), P. Uhlmann (Obersulm), A.-K. von Mengersen (München), J. Wagner (Reutlingen), M. Weckbach (Eckersdorf), J. Wick (Bensheim), A. Wilhelm (Chemnitz), L. Wirth (Aachen), V. Zeiger (Dormagen) Neue persönliche Mitglieder M. Bernhard (Dombühl), C. Bochow (Berlin), F.-X. Both (Augsburg), U. Breda (Unna), I. V. Cammans (Markt Indersdorf), H. Daubenthaler (Karlsruhe), T. Decker (Donaustauf), H. Dehning (Stuttgart), F. Flohr (Hamburg), J. Fröming (Böblingen), G. Frorath (Haan), B. Funke (Riemerling), M. Gall (Mommenheim), R. Goersch (Düsseldorf), S. Grimm (Erlangen), T. Heinrichsdobler (Deggendorf), G. Hünnemeyer (Ottobrunn), G. Hurst (Vaterstetten), R. S. Kersten (Ostseebad Nienhagen), K.-O. Ketzer (Filderstadt), M. Kienle (München), A. Kroß (Bochum), V. Kurniawan (Bad Homburg), M. Leibecke (Wangen), A. Lenz (Waldems), U. Lintker (Hannover), M. Maag (Uhldingen-Mühlhofen), R. Meier (Berlin), T. Moßmann (Grünstadt), H. Peter (Schönberg), H. Ramos-Vera (Bielefeld), R. Rath (Leipzig), A. Rodriguez-Reyes (Berlin), C. Rohloff (Neu-Isenburg), S. Rönsch (Dresden), B. Roßmüller (Zarnewanz), C. Schäfer (Saarbrücken), W. Schleith (Reinheim), L. Schmidt (Stuttgart), R. Schröder (Bonn), T. Schuster (Mainz), M. Stroh (Kirchweidach), F. Tesch (Hamburg), C. Thiel (Erlangen), A. Toppelreiter (Stuttgart), A. M. Wegener (Frankfurt), M. Zaglas (München) Neue korporative Mitglieder 3DSE Management Consultans GmbH (München), BERIS consulting GmbH (Wolfsburg), Haufe Akademie GmbH & Co. KG (Freiburg), Integrata AG (Stuttgart), projects in motion GmbH (München), Talentschmiede GmbH & Co. KG (Frankfurt), UKA Umweltgerechte Kraftanlagen GmbH & Co. KG (Meißen) Firma Hauptgeschäftsgebiet PM-Aufgaben und -Bedeutung Erwartungen an die GPM 3DSE Management Consultants GmbH www.3DSE.de pm@3DSE.de Die 3DSE ist eine Managementberatung für Innovation und Produktentwicklung mit mehr als 300 erfolgreich durchgeführten Projekten in den Branchen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Energie, Schienen- und Transportwesen sowie Maschinen- und Anlagenbau. Unsere Kernkompetenz liegt in den Bereichen Projektmanagement und Systems Engineering mit branchenübergreifenden Best Practices und Benchmarks. Mit unseren Kunden optimieren und implementieren wir schlanke und effiziente PM- und PPM-Methoden und -Lösungen. Eine nachhaltige Verankerung im Unternehmen erzielen wir unter anderem durch PM-Trainings. Wir beraten unsere Kunden zu folgenden PM-Fragestellungen: ❑ Entwicklung eines Projektportfolios und Aufsetzen eines Projektportfoliomanagements für die Erreichung strategischer Unternehmensziele ❑ Effizienz- und Reifesteigerung des Projektmanagementprozesses ❑ Aufbau und Realisierung eines schlanken PMO ❑ Beschleunigung der Projektbearbeitung durch Coaching und Transfer von State-of-the-Art-Methodenwissen ❑ Identifikation wesentlicher Projektrisiken und Ermittlung der Wahrscheinlichkeit des Projekterfolgs ❑ PM Coaching: Betreuung von Projektleitern bei der Umsetzung erfolgskritischer Projekte ❑ PM Training: Simulationsbasierte Trainings für unerfahrene (Foundation) und fortgeschrittene (Advanced) Projektleiter ❑ PM Career Path: Einführung eines Projektleiter-Karrierewegs, der die Motive potenzieller Interessenten adressiert Entwicklung nach vorne gerichteter Visionen mit ausgewiesenen Experten + + + + + + + + + Neue Firmenmitglieder stellen sich vor … + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + PM_1-2014_1-72: Inhalt 30.01.2014 13: 23 Uhr Seite 68