eJournals PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL 28/4

PROJEKTMANAGEMENT AKTUELL
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UVK Verlag Tübingen
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284 Gesellschaft für Projektmanagement

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70 GPM INTERN projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 GPM Mitglieder: 7.800 Davon Firmenmitglieder: 370 Teilnehmer am Lehrgang „Projektmanagement-Fachmann“: rd. 30.300 Durch PM-ZERT vergebene Projektmanagement-Zertifikate insgesamt: rd. 46.000 Stand: 31.8.2017 +++ GPM +++ GPM +++ GPM +++ GPM +++ GPM +++ GPM +++ Wenn Menschen freiwillig ihre Fähigkeiten und Stärken einbringen, um planvoll zusammenzuarbeiten, können sie Großes erreichen. Diese Vision der GPM konkretisiert sich in ihrer Mission: Menschen befähigen, gemeinsam mit anderen ihre innovativen Ideen verwirklichen zu können. Das Leitbild der GPM, das diese Vision und Mission in Einklang bringt, wurde nun im Rahmen eines Projekts in Hinsicht auf die Werte des Vereins aktualisiert. Im Projekt „Werte Assessment“ wurde eine vereinsweite Umfrage durchgeführt, an welcher 953 Personen teilgenommen haben. Gemeinsam Großes erreichen: Werte und Kulturentwicklung bei der GPM Kurz zusammengefasst sind den Menschen in der GPM Engagement und Einsatzbereitschaft, Austausch, Optimismus, Leichtigkeit und Zutrauen sowie kontinuierliches Lernen persönlich wichtig. Die Zukunft der GPM sehen sie u. a. in Professionalität und Qualität, ethischem Verhalten und Nachhaltigkeit, ganzheitlichem Denken und offener Kommunikation. Die gegenwärtig wahrgenommene Kultur deckt sich teilweise mit diesem Zielbild, in anderen Bereichen gibt es für die GPM noch Entwicklungspotenziale. Auf Basis der Umfrageergebnisse und einer Reihe von Online-Fokusgruppen, konnten die Kernwerte des Vereins abgeleitet werden. Diese sind: • Fördern und entwickeln • Ganzheitliches Denken • Offene Kommunikation • Professionalität Anhand dieser Werte wird nun ein Plan zur Kulturentwicklung und Operationalisierungen der Kernwerte erarbeitet. Gemeinsam mit dem um die Kernwerte aktualisierten Leitbild der GPM soll so eine Grundlage für das Handeln, Entscheiden und Verhalten aller in der GPM gelegt werden. Die Mission der GPM; Foto GPM GPM INTERN 71 projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 ger als Vorstandsmitglied der GPM zu werden. In dieser Zeit reifte auch der Gedanke, gemeinsam eine Veröffentlichung unter dem Titel „Life cycle cost von Bauobjekten“ zu verfassen. Diese entstand während seiner Zeit als Gastprofessor an der ETH Zürich. Trotz der Entfernung klappte die Zusammenarbeit hervorragend. Die Veröffentlichung erschien 1985 in der GPM-Schriftenreihe als Band 2. Er unterstützte in vielen Gesprächen den Arbeitskreis „Leistungsbild Projektsteuerung“ der GPM, der ein verständliches Leistungsbild des damaligen § 31 HOAI „Projektsteuerung“ erarbeitete. Dieses Leistungsbild gilt in seinen Grundzügen bis heute. Als ich die Chance bekam, an der FH München - heute Hochschule München - das neu geschaffene Lehrgebiet „Projektmanagement/ Projektsteuerung“ als Professor zu übernehmen, zögerte Prof. Schub keinen Augenblick, mir per Gutachten den Nachweis von promotionsadäquaten Leistungen zu liefern. Dafür hier nochmals meinen aufrichtigen Dank! Prof. Adolf Schub fungierte als prägende Nahtstelle zwischen Wissenschaft und Praxis - diese Verbindung immer wieder zu vertiefen, war sein großes Anliegen. Er war einer der Vordenker in der Anwendung des Projektmanagements bei Bauprojekten. Generationen seiner Schüler sind seinem Weg gefolgt. Man konnte Prof. Schub zu jeder Zeit ansprechen und Probleme mit ihm diskutieren. Er war Mentor und Ratgeber, er schöpfte aus seiner immensen Erfahrung und ließ seine Diskussionsteilnehmer an diesem Erfahrungsschatz teilhaben. Seine ruhige, gelassene und ausgeglichene Art zeichnete ihn aus. Die GPM ist ihm zu großem Dank verpflichtet. Sie wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Prof. Karlhans Stark Er hat entscheidend mitgewirkt bei der Entwicklung des BKN-Netzplanprogramms, das am Lehrstuhl von Prof. Burkhardt entstand. 1969 war er Mitgründer der Prof. Burkhardt Ingenieurgesellschaft München/ Berlin und bis zu seinem Tode Gesellschafter der Firma. Neben seinen vielen anderen Veröffentlichungen seien hier besonders genannt: • Mitherausgeber des ersten deutschen Sammelbandes über Projektmanagement: Saynisch, M.; Schelle, H.; Schub, A. (Hrsg.): Projektmanagement. Konzepte, Verfahren, Anwendungen. München-Wien 1979 • Über viele Jahre Mitherausgeber der Loseblattsammlung: Schelle, H.; Reschke, H.; Schnopp, R., Schub, A. (Hrsg.): Loseblattsammlung „Projekte zum Erfolg führen“. Köln 1994 ff. Während seines halbjährigen Aufenthaltes an der Stanford University, CA, in der ersten Hälfte der 80er-Jahre lernte er dort PMI kennen - vor allem die Meetings mit Vorträgen, gemeinsamen Abendessen und Networking. Zurück in München organisierte er solche Treffen im Namen der GPM. Neu war, dass Vertreter von Bauherren, Projektsteuerer und Planer vor Kollegen über gut oder weniger gut verlaufene Projekte diskutierten und somit die allgemeine Scheu vor Transparenz überwanden. Diese Treffen waren der Vorläufer der heutigen Regionalgruppen der GPM. Persönlich habe ich Prof. Schub Ende der 60er- Jahre kennengelernt - vor allem bei den Diskussionen über die praktische Anwendung des Netzplanprogramms BKN bei den Münchener U-Bahn- Bauten und den Bauten der olympischen Sportstätten. Er war bei diesen Diskussionen stets ein wegweisender Berater. Bei verschiedenen Gesprächen anlässlich von Veranstaltungen der Regionalgruppe München überzeugte er mich, 1983 sein Nachfol- Prof. Dr. Adolf Schub ist am 15.6.2017, im Alter von 85 Jahren, verstorben. Die GPM verliert mit ihm einen ihrer Gründer und Förderer. Prof. Schub war 1979 Gründungsmitglied, von 1979-1983 Mitglied des Gründungsvorstandes und eine Periode lang Mitglied des Kuratoriums. Er war das erste Ehrenmitglied unserer Gesellschaft. Prof. Schub wurde am 12.12.1931 in Berlin geboren. 1957 legte er sein Examen als Dipl. Ing. im Bauwesen an der TH (heute TU) München ab und wurde 1965 zum Dr. Ing. promoviert. 1968 habilitierte er sich und erhielt anschließend den Ruf auf die Professur für Bauabwicklung an der TH München. Seine Hauptlehr- und Forschungsgebiete waren • Bauablaufplanung • Terminplanung und -steuerung • Kostenplanung und -steuerung • Bauprozessmanagement Bericht über das PM Championship Finale laboration mit der adidas group, für das dritte internationale Finale. Nach einem herzlichen Empfang in der Küstenstadt Pula setzten die Teams mit der Fähre auf die Insel Brijuni über. Nachdem die Zimmer bezogen waren, fanden die Registrierung und die Begrüßung aller Teams statt - inklusive Willkommensbox mit allen wichtigen Sachen für das Wochenende. Nach einem gemeinsamen Abendessen stand auch schon der erste Eventpunkt an: Ein Networking Event mit allen Teilnehmern der PM Championship und den Teilnehmern des parallel ablaufenden internationalen Board-Meetings und des kroatischen PM Workshops mit Seminaren zum Thema lean und agile im Projektmanagement. Am Morgen des 10.6.2017 hieß es dann „let the game begin“. Die Teams aus Deutschland, Italien, Finnland, Kroatien, Litauen, Serbien und Am 9.6.2017 war es soweit - das internationale Finale der IPMA PM Championship stand vor der Tür. Aus sieben Ländern reisten die Siegerteams der Landeswettbewerbe nach Kroatien. Das deutsche Siegerteam, bestehend aus Luisa Butterhof, Niklas Gangnus und Patrick Gaspar (FAU Nürnberg-Erlangen), qualifizierte sich durch seine starke Leistung im nationalen Finale, unter der Projektleitung von Chiara Hänel und in Kol- Nachruf Prof. Dr. Adolf Schub 72 GPM INTERN projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 nen entlang der Route, auf die mit Ressourcen oder personellen Skills reagiert werden konnte. Am Ende des Tages stand die Entscheidung fest: Das Team aus Serbien konnte sich gegen die anderen Teilnehmer durchsetzen. Nach der Preisvergabe ging es direkt im Anschluss weiter an den Strand zu einem gemeinsamen BBQ, mit dem der Finaltag gemütlich dem Ende zuging. Am Sonntag stand ein gemeinsames Team Building Event auf dem Programm, bevor die Teams die Heimreise wieder antraten. Das Wochenende in Kroatien hat dem deutschen Team die Möglichkeit gegeben, sich im Bereich Projektmanagement mit den besten Teams anderer Länder zu messen, neue Kontakte zu knüpfen und den internationalen Zusammenhang und die Verbundenheit durch das gemeinsame Thema Projektmanagement zu erfahren. Besonders hervorzuheben ist, dass sich das Team der FAU durch die Teilnahme an der PM Championship und die positiven Erfahrungen des letzten Jahres nun in der Planung des nächstjährigen Events beteiligt und aktiver Teil des Projektteams und auch der Young Crew geworden ist. Die Begeisterung für Projektmanagement verbindet. Vielen Dank an das Orga-Team Kroatien für dieses tolle Event und auf die internationale Zusammenarbeit! Spanien mussten sich in einer Simulation der Firma OMEC beweisen. Dabei ging es um eine Reise durch Afrika, bei der in kürzester Zeit an 18 Standorten in verschiedenen Ländern ein Film gedreht werden musste. Nachdem am Vormittag die Projektplanung inklusive Teamauswahl, Teamvorbereitung, Zeit- und Ressourcenplan, Reiseroute, Reportsystem, Risikobetrachtung und Projektfreigabe auf dem Programm stand, wurde am Nachmittag das Projekt durchgeführt. Die Teams mussten auf tägliche Events reagieren, sich Wettereinflüssen anpassen und der sich ständig wechselnden politischen Situation der jeweiligen Länder trotzen. Hinzu kamen diverse Komplikatio- Aus sieben Ländern reisten die Siegerteams der Landeswettbewerbe nach Kroatien. Foto: Chiara Hänel Das deutsche Siegerteam bestehend aus Luisa Butterhof, Niklas Gangnus und Patrick Gaspar (FAU Nürnberg-Erlangen) qualifizierte sich durch seine starke Leistung im nationalen Finale. Foto: Chiara Hänel GPM INTERN 73 projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 bei der auf Krisenkommunikation spezialisierten Communications & Network Consulting und der Stiftung für Wissenschaft und Politik. Experten und Erfahrungsträger bis inklusive eines Dreisternegenerals halten interessante Vorträge und stehen für Fragen zur Verfügung. Zum Projektportfolio der Bundeswehr zählen neben humanitären Einsätzen in Krisengebieten und Evakuierungsprojekten in Kriegsgebieten unter höchstem Zeitdruck insbesondere zahlreiche Logistik- und Infrastrukturprojekte sowie breit angelegte Ausbildungsprogramme. So bekommen die Studenten und einige Mitglieder der GPM-SIG „GO International“ Einblicke in Themen wie • Verständnis für interdisziplinäre Planungsansätze, • Einblick in internationale und hoch komplexe Logistikprojekte, • Versorgung von Projektteams im Auslandseinsatz mit Material und Informationen, • Ressourcenplanung unter Unsicherheit/ Vermeidung von Stillstandszeiten von Personal und Einsatzmitteln, • Konkretisierung und Quantifizierung von Zielen bei intransparenten Randbedingungen, • aktives Risikomanagement (präventive und korrektive Maßnahmen), • Standortkoordination am Standort und aus dem Heimatland heraus, • Planung, Steuerung und Kommunikation über weite Entfernungen (Landesgrenzen, Zeitzonen, Klimazonen, Kultur- und Rechtsräume u. ä.) und operation des Landes entstanden. „Nach unserer langen, nicht immer ganz einfachen, aber letztlich erfolgreichen Aufbauarbeit sind inzwischen weit über Hundert Studenten in mehreren Jahrgängen immatrikuliert. Bald werden die ersten deutschsprechenden chinesischen Studenten, ausgebildet nach dem deutschen Hochschulmodell, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Deutsche Unternehmen, die auf dem chinesischen Markt lokalisieren wollen und müssen, sowie in Deutschland aktive chinesische Unternehmen warten schon auf die Schnittstellenspezialisten“, sagt Prof. Steffen Rietz, Studiengangsleiter des exportierten Studiengangs Management und Technik. Grund genug eine ganze Woche dem Thema Internationalität zu widmen. Einblicke in Infrastruktur- und Logistikprojekte weltweit Den Auftakt bildet eine vom Jugendoffizier Hptm. Danny Greulich organisierte Exkursion, in der die unterschiedlichen Facetten der Auslandseinsätze der Bundeswehr beleuchtet werden. Wenn Soldaten im Einsatz sind, geht es um so viel mehr als um große Projektbudgets. Oft geht es um Menschenleben. Entsprechend detailliert und hoch professionell muss geplant und gesteuert werden. In zweieinhalb Tagen werden das Planungsamt der Bundeswehr, das Bundesministerium für Verteidigung und das Einsatzführungskommando der Bundeswehr besucht. Ergänzt wird das Programm durch einen Besuch Studenten der Fachhochschule Westküste sensibilisiert für internationale und interkulturelle Herausforderungen Projektmanagement ist heute eine Kernkompetenz für jeden jungen Berufseinsteiger. Internationale und interkulturelle Ausprägungen stellen dabei nur einen kleinen Teilbereich dar. Dieser kleine Teilbereich ist aber gar nicht mehr so unbedeutend und vor allem wächst er stetig weiter. Während Demografen seit vielen Jahren vor einer schrumpfenden Bevölkerung warnen, steigt die Bevölkerungszahl tatsächlich leicht an. Grund ist nicht zuletzt der Zuzug, den wir auf altbekannten Wegen und in jüngster Vergangenheit auch massenhaft über das Mittelmeer erfahren. All diese Menschen bringen keine deutsche Sprache, keine deutsche Kultur, keine deutsche Denk- und Arbeitsweise mit, werden aber trotzdem überwiegend in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren sein. Interkulturelle Herausforderungen wird die nächste Generation Projektmanager auch ohne Deutschland zu verlassen meistern müssen. Für die Schleswig-Holsteiner Studenten der Fachhochschule Westküste kommt hinzu, dass Dänemark und andere skandinavische Länder eher erreichbar sind als Bayern und Baden- Württemberg. Lokale Kooperationen führen regelmäßig und fast zwangsläufig zu grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Nicht zuletzt ist mit dem CDAI, dem Chinesisch-Deutschen Institut für Angewandte Ingenieurwissenschaften, die größte internationale Forschungs- und Lehrko- Eine erfolgreiche Woche des internationalen Projektmanagements Die Exkursionsgruppe im Innenhof des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, mit Korvettenkapitänin Katrin Miller (links) und Hauptmann Danny Greulich (rechts); Foto: BW 74 GPM INTERN projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 turell besetzte Teams werden zu einem Erfolgsfaktor für die Projektarbeit. Neben den Sprachbarrieren sind es vor allem unterschiedliche Kommunikations- oder Organisationsweisen, die das Projekt so anspruchsvoll machen für das studentische Team, die unterstützenden Hochschulmitarbeiter und das Auftrag gebende Akademische Auslandsamt. Letztlich sind mehrere Kulturen im Foyer der Hochschule auf verschiedenen Sinnesebenen erlebbar. Den Studierenden gelingt es, ihre Herkunftskultur sichtbar, hörbar, sogar tanzbar zu machen und über den Geschmackssinn zu vermitteln. Es werden u. a. rumänische, mexikanische und einige asiatische traditionelle kulinarische Spezialitäten vorgestellt. Was ist das? Wie isst man das? Bis hin zu der Frage: Kann man das überhaupt essen? , sind die typischen Fragen der noch Unerfahrenen. Über das gemeinsame Essen entstehen Gespräche, die nicht nur Neugier schaffen, sondern auch tiefergehende Verbindungen knüpfen. Wer kennt nicht die aus Unwissenheit und Missverständnissen resultierenden Kränkungen, welche die Beziehungen zu einem potenziellen Projektpartner belasten, im Extremfall einen Geschäftsabschluss verhindern können. Kleine, ungezwungene interkulturelle Begegnungen schaffen Anknüpfungspunkte und ermöglichen das Erfahren und Lernen in dem ausschnittsweise erlebten Kulturraum. Erfahrungsträger in typisch norddeutschen Branchen berichten Die Woche schließt mit einer ganztägigen Fachtagung, dem Tag des internationalen Projektmanagements. Experten und Erfahrungsträger berichten in zwei parallelen Streams aus typisch • Agieren mit internationalen Bündnispartnern in synchronisierten Netzwerken. … um nur einige der konkreten zusätzlichen Herausforderungen in internationalen Projekten zu nennen. Aspekte unterschiedlicher Kulturen hautnah erleben Es folgt das „Mutikulti-Event“, der halbtägige Abschluss des Moduls „Intercultural Projects“ für Austauschstudierende an der FHW. Aufgabenstellung ist die Erzeugung deutlicher Sichtbarkeit internationaler Studierender im 30. Jubiläumsjahr des ERASMUS+ Programms. Andersartigkeit und Heterogenität sind wertvolle Güter in zahlreichen Projektteams. Interdisziplinäre Qualifikation, der Mix aus Mann und Frau oder Jung und Alt, aber auch zunehmend international und interkul- Daniel Meier, Senior Project Coordinator der WKN AG und Leiter der GPM-Fachgruppe Projektmanagement in der Windenergie erklärt anhand der Weißflächenkartierung, warum einem der größten Windparks Europas in Polen eine mehrjährige Planungsphase vorausgeht. Foto: FHW Empfehlung für interessierte Nachahmer: 1. Die mehrtägige Exkursion im Umfeld der Bundeswehr hat in jeder Hinsicht überzeugt, war extrem interessant und voll mit Beispielen, die problemlos auf zivile Projekte übertragbar sind. Fast 100 Jugendoffiziere stehen bundesweit zur Verfügung und geben bereitwillig Einblick in den Erfahrungsschatz der Bundeswehr. 2. Landesspezifische Infostände, die mit kulinarischen Spezialitäten locken, können Wissenswertes für die Urlaubsplanung mit Basisinformationen für den beruflichen Einsatz vor Ort kombinieren. Nicht nur Studenten an Hochschulen, auch Arbeitnehmer und Projektleiter in Unternehmen werden so auf angenehme Weise an das Thema herangeführt und so manchen Fauxpas im Umgang mit ausländischen Geschäftspartnern vermeiden können. 3. Die GPM organisiert jährlich den Tag des internationalen Projektmanagements, auf dem sich die Community zwischen spannenden Fachvorträgen zum Networking trifft. Die 4. Auflage wird im Mai 2018 angeboten. GPM INTERN 75 projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 norddeutschen Branchen. Olaf Matzen, Leiter des Project Management Offices bei Thyssen- Krupp Marine Systems in Kiel, berichtet über interkulturelle Aspekte in der Auftragsabwicklung von Über- und Unterwassersystemen. Neben den üblichen harten Faktoren wie Termin- und Budgetplänen spricht er über die kritischen Erfolgsfaktoren in interkulturellen Projekten: Fairness, Verlässlichkeit, Vertrauen, Wertschätzung und Offenheit. Täglich übt er den Spagat zwischen Know-how-Schutz made in Germany und der Befriedigung des Informationen fordernden Kundeninteresses. Wie können unter Beachtung der Corporate Governance-Richtlinien Ausschreibungen gewonnen und Projekte erfolgreich abgewickelt werden, wenn die allgemeinen Gepflogenheiten der aus anderen Kulturkreisen stammenden Stakeholder eine völlig konträre Erwartungshaltung hervorbringen? Und immer wieder kommt der Umweltschutz zur Sprache. Eike Frühbrodt, Head of Project Management der Senvion SE, spricht in seiner Keynote u. a. über australische Koalas, Daniel Meier von der WKN AG über polnische Vögel und Fledermäuse, über Umwelt-, Natur- und Artenschützer. Allein die drei letztgenannten zu unterscheiden fällt den begeistert zuhörenden Studenten schwer. Aber ist nicht genau das unsere Chance in internationalen Projekten? Inzwischen gibt es weltweit so viele hoch entwickelte Industrienationen, dass der technologische Vorsprung made in Germany immer schwerer zu halten sein wird. Aber den Zielkonflikt zwischen Ökonomie und Ökologie durch Analyse und Systematik professionell handhaben zu können, das könnte künftig den Vorsprung deutscher Projektleiter auf dem internationalen Parket ausmachen. • Wir sind die Veränderer, werden den Arbeits- und Aufenthaltsbereich unserer Schule neu gestalten. • Wir planen unsere Studienfahrt selbst. España intercultural = Sprachtraining + einem Einblick in Teile europäischer Geschichte + einige kulturelle Höhepunkte. • Wir entwickeln das Solar Home und erleichtern die Messdatenaufnahme für ein Einfamilienhaus mit Solaranlage. • Wir wollen beim Lernen mehr Lust statt Frust erleben und etablieren daher eine Lernwerkstatt, die unterstützend und motivierend wirkt. Der gezielte Einsatz von Projektmanagementmethoden beginnt schon mit der Planung der PASSgrierten Qualitätssicherung werden in einem praktischen Anwendungsfall geübt. Der Projektinhalt ist dabei ein von den Schulen und Schülern selbst gewähltes Projekt, das somit ein Mindestmaß an Integration in den Unterricht erlaubt und einen Projekterfolg basierend auf einer angemessenen Projektkomplexität sehr wahrscheinlich macht. In diesem Jahr haben sich fünf Schülerprojektteams zwischen Nord- und Ostsee beworben. Mit mindestens zehn und bis zu 20 Teammitgliedern wurden sehr unterschiedliche Themen eingebracht. • Wir organisieren die norddeutschen Jugendmeisterschaften im Ultimate Frisbee. „Ein Projekt ist etwas neuartiges, einmaliges“, ist eine aus der Theorie oder Zertifizierung bekannte Aussage, die aber in der Praxis doch häufig anders erlebt wird. Oft liegen Prozesse oder bekannte Templates zugrunde und die Wiederholhäufigkeit bekannter Vorgänge ist recht hoch. Anders ist das, wenn Nachwuchsprojektteams tatsächlich ihr erstes Projekt planen und steuern. Da fühlt sich alles noch etwas ungewohnt an. Genau hier setzt PASS an. Der Project Award Schleswig-Holsteiner Schulen gibt Schülern einen ersten begleiteten Einblick in die professionelle Projektarbeit. Analyseaufgaben, die Schaffung von Strukturen, organisieren, konzipieren, moderieren und dimensionieren bis hin zur inte- Das Team des Gymnasiums Hohe Geest in Hohenwestedt bei der Erarbeitung des Projektstrukturplans für ein Ultimate Frisbee-Turnier. Foto: FHW PASS 2017 - der 4. Project Award Schleswig-Holsteiner Schulen wieder ein Erfolg 76 GPM INTERN projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 Die Studienfahrt nach Barcelona scheint zunächst einfach übertragbar zu sein aus den GPM-Lehrmaterialien, die schon anhand einer Studienfahrt nach London aufgebaut sind. Und dann wird es sehr konkret und vor allem sehr tagesaktuell. Im Risikomanagement der GPM- Lehrmaterialien ist von Terroranschlägen noch keine Rede, in der Tagesschau inzwischen fast täglich. Sollte eine Schulklasse sich damit ernsthaft beschäftigen oder sich doch eher auf eine mögliche Verspätung des Busses oder den Ausfall des Busfahrers beschränken? Unabhängig von der formalen Bewertung von Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzieller Schadenshöhe macht die Projektarbeit deutlich, dass die Anschlagsgefahr sich in den Köpfen der Schülergeneration inzwischen einen festen Platz gesichert hat. Auch eine Erkenntnis von PASS 2017. Nach weiteren vier Wochen folgt ein zweiter schriftlicher Zwischenbericht. Das Feedback zum ersten Zwischenbericht wurde sehr gut aufgenommen. Zur Freude der Jury konzentriert sich das spätere Siegerteam aus Hohenwestedt jetzt voll und ausschließlich auf die Ausrichtung der norddeutschen Jugendmeisterschaften im Ultimate Frisbee. Die Finanzierung des Abiballs wird an anderer Stelle geklärt und schafft damit ein sehr fokussiertes Zielsystem. Das Projektteam Unterschiedliche Projektinhalte erfordern unterschiedliche Herangehensweisen Nach einem Monat erreichen die ersten Zwischenberichte das coachende Team um Prof. Steffen Rietz. Unterstützt durch seine Hochschulkollegen Frau Prof. Anja Wollesen, Herrn Carsten Friede und Nina Blümel aus dem Studiengang MuT werden die Zwischenergebnisse gesichtet. Frau Blümel ist zeitgleich selbst Projektleiterin eines 18-köpfigen studentischen Projektteams, das sich basierend auf den in der Vorlesung vermittelten Prozessen und Methoden selbst gerade einer semesterbegleitenden Herausforderung stellt. „Es ist schon interessant die alterspezifischen Gedankengänge nachzuvollziehen und dabei auch an eigene Probleme der Anfangszeit erinnert zu werden. Offensichtlich muss jeder erst einmal seine Erfahrungen sammeln.“ Die Projektplanung des Solar Home folgt streng dem technischen Lösungsaufbau. Ein gegenständliches Produkt und offensichtliche technische Notwendigkeiten erleichtern die Übertragung der Produktstruktur auf die Projektstruktur. Aber plötzlich ist die Frage nicht mehr, welche technischen Bauelemente verwendet werden müssen, sondern wie diese beschafft und finanziert werden. Aus Nachwuchsforschern und -naturwissenschaftlern werden Projektmitarbeiter. Laufzeit. Welche Teamvertreter kommen zum Einführungsworkshop? Wie wird die Fahrt an die gastgebende Fachhochschule Westküste organisiert und finanziert? Welche Rolle wollen und welche dürfen die Lehrer spielen? Ist die in die Unterrichtszeit integrierte Planungszeit ausreichend? Und wenn nicht, wann, wie und wo werden die verbleibenden Aufgaben bearbeitet? Die Liste anfänglicher Detailprobleme ließe sich beliebig fortsetzen und wird projektspezifisch um konkrete Fragestellungen ergänzt. „Wir wollen mit der Ausrichtung des Frisbee-Turniers auch unseren Abiball finanzieren“, lautet noch eine der ersten Aussagen im Einführungsworkshop. Doch sind die beiden Ziele wirklich gut miteinander vereinbar? Unerwartet anspruchsvoll wird auch die Differenzierung zwischen „Wir wollen …“ und „Wir sollen …“. Welchen Teil des Projektes machen die Schüler aus eigenem Interesse und werden lediglich von den PASS- Coaches und den Lehrern bei der Projektarbeit und der Zielerreichung unterstützt? Oder gibt es ein Lehrer-vorgegebenes Klassenziel, um das lediglich die Art der Erreichung den Gestaltungsspielraum aufspannt und Begriffe wie Kundenwunsch, Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit ausgestaltet werden müssen? Die Meldorfer Gelehrtenschule vermittelt eine geschlossene Teamleistung und unterstreicht dies durch einheitliche Shirts - hier im Kreise der 2017er- PASS-Jury Prof. Steffen Rietz und Frau Prof. Anja Wollesen (links) sowie Frau Nina Blümel und Herrn Carsten Friede (rechts). Foto: FHW GPM INTERN 77 projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 arbeitet von Beginn an sehr konzentriert, sehr professionell und in beiden Zwischenberichten werden sehr klare Statements abgegeben. Bemerkenswert für ein wenig erfahrenes Team. Strukturiertheit und Fronloading sind aber leider keine unmittelbaren Erfolgsgaranten. Hohenwestedt bleibt ein sehr kleiner, eher unscheinbarer Ort, der nicht in der Mitte von Norddeutschland, sondern in einer Randlage liegt. Und ohne Anmeldungen kein Turnier! Aber von Demotivation und Projektabbruch keine Spur. Hervorzuheben ist die kurze Reaktionszeit, mit der die Organisation und das Projektmarketing ebenso wie der Veranstaltungstermin angepasst werden. PSP, Arbeitspaketbeschreibungen, Risikoanalyse etc. werden auf die neue Situation angepasst und führen nicht nur zum PASS-Gewinn, sondern viel wichtiger - zu einem Turnier mit acht Mannschaften. Beeindruckende Abschlusspräsentationen Nach einem Schulhalbjahr für die Teams, einem Semester für die Jury der begleitenden Fachhochschule in Heide und dreizehn Wochen Projektlaufzeit von PASS werden von den drei Erstplatzierten beeindruckende Abschlusspräsentationen gezeigt. Die Projektergebnisse sind durchweg positiv. Die gewählte Planungsmethodik kann erläutert und begründet werden. Es wird weitgehend frei vorgetragen basierend auf sehr gut vorbereiteten Materialien mit einem Medienwechsel von Folien zu Filmen, Flipcharts u. a. - Großartig! An diesem Tag hatte die Jury die Qual der Wahl und den schwersten Job. Hervorzuheben ist die Einrichtung der Lernwerkstatt in der Pflegeschule Itzehoe. Ein Turnier zu organisieren, bei dem man selbst mitspielt oder eine Studienfahrt zu planen, die man selbst antritt, sollte Rückenwind für die Projektarbeit erzeugen. Die Lernwerkstatt zu etablieren bedeutet aber, einerseits ein Problem zu lösen, das die Projektteammitglieder selbst kaum betrifft und gleichzeitig eine Nachhaltigkeit zu entfalten, die deutlich über die Projektlaufzeit hinaus die Bildungseinrichtung prägen wird. Die Abbrecherquote in der Ausbildung kann perspektivisch gesenkt, vielleicht sogar dauerhaft halbiert werden. Eine Einbindung der Lernwerkstatt in die Ausbildung ist Wissensvermittlung der besonderen Art und Motivation zugleich. Und die typischen Herausforderungen der Pflegeberufe - Wochenendarbeit und Schichtdienst - haben auch das Schülerteam geprägt, aber nicht demotiviert. Trotzdem oder gerade deshalb wurden klassische Lehr- und Lernansätze durch interaktive Methoden und den Einsatz neuer Medien und praktische Übungen ergänzt, sodass letztlich eine positive interne Evaluierung durch Lehrkräfte, aber auch durch die Zielgruppe selbst erfolgte. Herzlichen Glückwunsch an alle drei Preisträger! Anzeige Preisträger PASS 2017 • Platz 1 (600,- E ) Gymnasium Hohe Geest, Hohenwestedt - Ultimate Frisbee • Platz 2 (500,- E ) Pflegeschule Itzehoe - Die Lernwerkstatt • Platz 3 (400,- E ) Meldorfer Gelehrtenschule - España Intercultural 78 GPM INTERN projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 8. Kasseler Projektmanagement Symposium Forschungsprojekt und alles, was bisher herausgefunden wurde, bestätigt diese Einschätzung. Deshalb haben wir für dieses Jahr ein neues Format entwickelt. Das Symposium soll eine Mischung aus Expertenkonferenz und Workshop sein mit 50 bis 60 Teilnehmern, bei dem nach sechs Impulsreferaten von hochkarätigen Referenten aus der Industrie einzelne Workshops zu mehreren Themenclustern des Chancenmanagements stattfinden sollen. In der dritten Sektion der Veranstaltung tragen die einzelnen Gruppen dann ihre Ergebnisse aus den Workshops vor und im Plenum wird darüber diskutiert. Wie in den vergangenen Jahren besteht unsere Zielgruppe hauptsächlich aus projektaffinen Führungskräften (inkl. Projektleitern) aus den Bereichen Bau und Automotive. Nach diesem Symposium soll zusammen mit den Referenten und Teilnehmern entschieden werden, ob es gemeinsame weitergehende Aktivitäten - denkbar wären z. B. eigenständige Arbeitsgruppen oder auch die Forschung begleitende Arbeitsgruppen - geben wird. Das 8. Kasseler Projektmanagement Symposium findet am 20. Oktober 2017 von 09: 00-16: 30 Uhr im Science Park Kassel, Universitätsplatz 12, 34127 Kassel statt. Am Vorabend (19.10.2017) bietet der Lehrstuhl ein gemeinsames Dinner mit den Referenten und Teilnehmern an. Informationen rund um das Symposium und zur Anmeldung sind auf der folgenden Homepage zu finden: www.pm-symposium.de Der Lehrstuhl Projektmanagement der Universität Kassel veranstaltet seit 2003 alle zwei Jahre im Herbst das „Kasseler Projektmanagement Symposium“. Obwohl die vergangenen sieben Veranstaltungen - in 2015 zum Thema Risikomanagement - jeweils sehr erfolgreich und mit über 150 Teilnehmern ausgebucht waren, haben wir uns für das 8. Kasseler PM Symposium 2017 etwas Neues ausgedacht - dieses Jahr wird alles ganz anders sein! Für das Symposium wurde ein Thema gewählt, das zwar auf irgendeine Weise in aller Munde ist, d. h. in vielen Unternehmen existiert, das jedoch meist wenig strukturiert und systematisch behandelt wird: das Chancenmanagement. Seit Mitte letzten Jahres läuft dazu am Lehrstuhl ein Auftaktveranstaltung der Fachgruppe Fashion.Lifestyle.Creative in Berlin Die Vielfalt des Projektmanagements in der Mode- und Lifestyle-Branche zeigte sich insbesondere auch durch die Zusammensetzung des Teilnehmerkreises von zentralen Projekt- und Prozessmanagement-Stabsabteilungen, IT, Logistik bis zu Shop und Store Construction waren die unterschiedlichsten Schwerpunkte vertreten. Themen des Treffens waren u. a. die spezifischen Erfordernisse für Projektmanagement in der Branche, Möglichkeiten zur Implementierung von Agilem Projektmanagement, sowie der Leistungskatalog der GPM. Mit einem spannenden Impulsvortrag zum Thema „Projektmanagement im Spannungsfeld disruptiver und konventioneller Geschäftsmodelle“ lieferte zudem Dr. Wolfram von Schneyder Stoff für angeregte Diskussionen. Ziel der Fachgruppe ist es, zentraler Ansprechpartner für alle Belange des Projektmanagements in Fashion, Lifestyle und den kreativen Branchen zu sein. Die Fachgruppe verfolgt u. a. die Ziele: • Weiterentwicklung von Projektmanagementmethoden mit Blick auf die spezifischen Erfordernisse der Textil- und Bekleidungsindustrie, von Lifestyle-Unternehmen sowie der kreativen Branchen, • Austausch und Entwicklung von Best Practices, • Zugang zu nationalen und internationalen Standards über die GPM und die IPMA, • Informationen zu Trends im Projektmanagement und • Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung durch Qualifizierung und Kennenlernen Gleichgesinnter sowie Networking. Dank der Fachgruppe kann die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. zudem einen neuen Mitgliederkreis erschließen. Das nächste Treffen der Fachgruppe wird voraussichtlich im September oder Oktober stattfinden. Interessenten wenden sich bitte an d.koegel@gpmipma.de. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unter www.gpm-ipma.de/ know_how/ fachgruppen/ fashionlifestylecreative.html. Am 27.4.2017 fand unter Leitung von Prof. Dr. Dominik Kögel in Berlin die Auftaktveranstaltung für die unter dem Dach der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement neu gegründete Fachgruppe Fashion.Lifestyle.Creative statt. Teilnehmer waren Projektmanager sowie Führungskräfte aus dem Projektumfeld aus einigen der führenden Mode- und Lifestyle-Unternehmen Deutschlands. Das erste Treffen der Fachgruppe hat uns klar vor Augen geführt, so Professor Kögel, dass in der Mode- und Lifestyle-Branche ernstzunehmendes Projektmanagement betrieben wird. Führende Unternehmen, von adidas über HUGO BOSS bis Gerry Weber, stehen denen anderer Branchen in nichts nach. Ja, Projektmanagement in der Branche ist sogar ausgesprochen international und komplex. Insbesondere das kreative Umfeld macht es Projektmanagern nicht leicht, Projekte auf Kurs zu halten. Professor Kögel blickt selbst auf eine Laufbahn im Projektmanagement, u. a. bei der HUGO BOSS AG, zurück. GPM INTERN 79 projektManagementaktuell | AUSGABE 4.2017 Die GPM bedankt sich bei Norman Heydenreich für den erfolgreichen Einsatz Seit 2013 hat Herr Norman Heydenreich die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. bei der Wahrnehmung ihrer gesellschaftspolitischen Interessen beraten und aktiv unterstützt. Als Hauptstadtrepräsentant hat er in Politik und Gesellschaft für die gemeinnützigen Ziele unseres Vereins geworben. Die Verbreitung von Projektmanagement als Führungskonzept für Innovation und Wandel, der Ausbau dieser für den Standort Deutschland erforderlichen Kompetenzen und die Verbesserung der Projektmanagement-Freundlichkeit von Gesetzen und Verordnungen gehören zu den Hauptzielen der GPM. Mit Herrn Heydenreichs Unterstützung hat das Team der GPM in den letzten Jahren vieles bewegen können - dies ist auch auf dem gesellschaftspolitischen GPM Kongress im Januar 2017 sehr deutlich geworden, auf dem das Aktionsprogramm „Mit Projekten Deutschlands Zukunft gestalten“ auf den Weg gebracht wurde. Herr Heydenreich möchte sich in Zukunft ausschließlich um die Führung und Weiterentwicklung der von ihm gegründeten Management Akademie Weimar kümmern und steht daher ab Ende Mai als Hauptstadtrepräsentant nicht mehr zur Verfügung. Er wird die GPM jedoch noch bis Ende September beratend unterstützen. Das Präsidium der GPM dankt Herrn Heydenreich für seinen außerordentlich engagierten und überaus erfolgreichen Einsatz für die GPM. Er hat den Verein im Bereich der politischen Interessenvertretung nachhaltig vorangebracht. Agile Ansätze in Projekten nutzen Nutzen Sie agile Vorgehensweisen und kombinieren Sie diese mit Methoden des „klassischen“ Projektmanagements. In unserem Training erfahren Sie, wie es geht! 17.10.-18.10.2017, Salzburg 21.11.-22.11.2017, Zürich und Bonn 29.11.-30.11.2017, Wien # project # process # change Mehr Agilität für Ihre Projekte Jetzt anmelden unter www.nextlevelconsulting.com, Webcode: D41 Anzeige